Jedes Mal wenn ich über Sweet Lily Dreams
nachdenke fällt mir eigentlich als erstes immer dasselbe Wort ein:
solide. Es macht einige Sachen gut und einige Sachen weniger gut, aber
gerade wenn man bedenkt, dass es mit dem RPG Maker erstellt
wurde und auch noch Erfahrung mit einigen alten Rollenspielen hat, muss
sich das Spiel nicht verstecken. Aber es ist halt auch nicht übermäßig
spannend, spritzig oder gar innovativ. Ja, „solide“ beschreibt es für
mich wirklich mit Abstand am besten. Ich kann
mir gut vorstellen, dass die meisten Leute Sweet Lily Dreams nicht
durchspielen werden, weil es gerade im Mittelteil relativ langweilig wird
und nichts – wie in anderen älteren Genrevertretern wie beispielsweise
FFIV oder gar FFVI – mit der Story rausretten
kann. Die ist nämlich über weite Strecken eher uninteressant, obwohl es
hier und da schon auch Highlight gibt, die aber immer recht schnell
abgehandelt werden.
Vorsicht: Dieser Blog enthält viele Spoiler zu Videospielen, die nicht explizit gekennzeichnet werden!
Samstag, 16. Februar 2019
Sonntag, 10. Februar 2019
Devil Came Through Here: Downfall
Wie schon angekündigt wird es in diesem Jahr
keine Kurzreviews geben, weshalb die Fortsetzung von „The Cat Lady“
einen eigenen Eintrag bekommt. Eigentlich hätte TCL schon etwas eigenes
verdient gehabt, weil es mir damals so gut gefallen
hat. Da Downfall eine Fortsetzung mit haufenweise Verbindungen ist,
wäre es vermutlich etwas einfacher diesen Beitrag zu schreiben wenn ich
von der Katzenlady mehr erzählt hätte, aber glücklicherweise kann die
Geschichte hier auch als etwas Eigenständiges
recht gut bestehen. Denn auch wenn die grundlegenden Punkte bei beiden
Spielen sehr, sehr ähnlich sind – surreale Horror-Elemente, eigener
Stil, etwas umständliche Steuerung, Entscheidungen, usw. – fühlt sich
Downfall einfach trotz aller Vertrautheit irgendwie
anders an. Das mag hauptsächlich daran liegen, dass der Protagonist
nicht nur ein Psychopath ist, sondern man das von Anfang an auch
eigentlich weiß. Zumindest wenn man The Cat Lady gespielt hat. Oder gar
das ursprüngliche Spiel aus 2009, das man gratis erhalten
kann. Diese Version von damals hatte noch nichts mit The Cat Lady zu
tun, und einige Story-Parts wurden abgeändert – hauptsächlich
anscheinend so, dass man zumindest etwas mehr mit dem Protagonisten
mitfühlen kann. Manches wurde wohl auch verharmlost, zum
Beispiel gab es damals auch Möglichkeiten zu sterben. Auch wenn ich da
jetzt nur bedingt traurig drüber bin, ich fand Downfall 2016 jetzt schon
nicht soo harmlos. Manchmal hatte ich echt die Hosen voll. :D Aber ich
fange erst mal von ganz vorne an.
Dienstag, 29. Januar 2019
Fire Emblem Awakening
Ich war wirklich extrem gespannt wie ein eher neueres Spiel der Fire Emblem Serie so sein würde. Ich kenne ja nur zwei GBA-Teile und war ziemlich gespannt auf eventuelle Komfortfunktionen und Erneuerungen. Die gute Nachricht ist gleich mal, dass das grundlegende Prinzip gleich geblieben ist und ich deshalb natürlich wieder ein bisschen der Sucht verfallen bin. Die schlechte Nachricht ist, dass mir im Vergleich zu den mir bekannten Teilen trotzdem vieles weniger gefallen hat. Und das obwohl ein ganz besonderer Fokus auf den Supports liegt, was für mich eigentlich das Paradies sein müsste! :D
Aber mir kamen Writing und Charaktere nicht
besonders gut vor, die Story riss mich so gar nicht mit, und manche Sachen haben mir ein bisschen etwas vom Flair der Reihe genommen.
Eventuell ist das alles keine fundierte Kritik, weil sich
in Fire Emblem Charaktere und Story offenbar relativ viel wiederholen
und deshalb der erste Teil, den ich gespielt habe, hier natürlich einen
Vorteil hat. Wobei die Support-Gespräche bestimmt früher besser waren.
;0 Und gleichzeitig bin ich auch ein altes
Fossil, das sich schwer an Veränderungen gewöhnen kann – ich mag mein
Fire Emblem eben auch mal etwas umständlich. Wobei man klarstellen muss: Ich kann nicht beurteilen welche Funktionen wirklich neu und welche schon bei
vorangehenden Spielen dazugekommen sind, da ich ja vor
Awakening drei Teile nicht gespielt habe. Trotzdem liste ich mal auf,
was mir an für mich neuen Gameplay-Schnickschnack gefallen und nicht so
gefallen hat, wobei hier das Positive doch noch überwiegt. Im Anschluss
werde ich dann aber über die Story und Gespräche
ranten.
Sonntag, 13. Januar 2019
Book of Demons
Book of Demons habe ich spontan im Early Access
gekauft, weil ich durch den Besitz von Solstice irgendwie einen
Gutschein dafür bekommen hatte. Im Winter war das Spiel dann plötzlich
raus aus dem Early Access und ich hatte ohnehin Lust
auf sowas in der Art, also habe ich es gleich mal ausprobiert.
Beschrieben wird Book of Demons als „Hack & Slay Deckbau Hybrid“,
aber der Deckbau ist jetzt meiner Ansicht nach weniger allzu starkes
Gameplay-Element (schade) als Design-Entscheidung. Dazu aber
gleich noch mehr.
Grundsätzlich kämpft man mit einem von drei
Helden gegen die Armeen der Dunkelheit. Den Krieger muss man als erstes
wählen und bis Level 5 hochstufen, um die anderen beiden – Schurkin und
Magier – freizuschalten. Ich habe genau das gemacht
und dann gleich mit der Schurkin von vorne angefangen, um das Spiel
durchzuspielen. Der Stil orientiert sich dabei an Papierfiguren, was
hauptsächlich bei den Charakteren und dem Dorf (quasi die Basis) richtig
auffällt und ganz charmant ist.
Sonntag, 6. Januar 2019
Jahrespläne 2019
Es ist natürlich leicht Jahresziele zu verfassen,
wenn man bei einer Challenge mitmacht. Nachdem ich letztes Jahr
ausgelassen habe, habe ich mich für 2019 wieder zur JRPG-Challenge
gemeldet. Auch wenn ich diesmal nur fünf Spiele im Zuge
dessen schaffen will wird das schon relativ aufwändig für mich – dafür
habe ich aber auch wirklich vor, es durchzuziehen.
Für alle fünf Spiele habe ich eine relativ
großzügige Zeit fürs Durchspielen angesetzt, weshalb sich das im
schlechtesten Fall wirklich vollkommen übers ganze Jahr ziehen wird.
Sind aber nun mal auch ein paar längere Sachen dabei.
Hier mal die Liste für die Challenge:
Ein Spiel, an dem ich schon lange sitzeKandidat: Saga Frontier (PS)
Ein Spiel, das mit dem RPG Maker erstellt wurdeKandidat: Sweet Lily Dreams (Steam)
Ein Spiel, das mich vor eine Herausforderung stelltKandidat: The Last Remnant (X360)
Ein Spiel aus einer Reihe, wo ich bereits mehrere Titel kenneKandidat: Fire Emblem Awakening (3DS)
Ein Spiel in mehreren EtappenKandidat: steht noch nicht fest
Die vier Spiele in Grün werde ich dieses Jahr also definitiv durchspielen. Äh, falls ich The Last Remnant auch schaffe. xD Es gibt außerdem noch eine Ersatzbank, wo ich Notfalls auch was austauschen kann bzw. Ideen für zusätzliche Spiele festgehalten werden. Aber wir wollen ja realistisch bleiben.
Meinen eigenen Thread zur Challenge - mit genaueren Infos - findet man hier.
Darüber hinaus gibt es noch etwas, das ich für 2019 vorhabe: Ich werde keine Kurzreviews schreiben. Dieses Jahr ist das Jahr der größeren Titel, und eigentlich auch der Titel an die ich gewisse Erwartungen stelle. Kürzere Spiele von denen ich glaube, dass sie mir trotzdem richtig gut gefallen werden, bekommen diesmal den Vorzug. Und Geschenke, aber die bekommen halt dann auch einen eigenen Blogpost.^^
Und hey, für 2020 habe ich dann vor all das zu spielen, was ich mir im Laufe der Zeit angehäuft habe, aber von dem ich gar nicht mehr so sicher bin ob es mir gefällt. Das wird das Jahr der niedrigen Erwartungen, wenn alles so läuft wie geplant. Ich freue mich jetzt schon drauf. xD
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