Vorsicht: Dieser Blog enthält viele Spoiler zu Videospielen, die nicht explizit gekennzeichnet werden!
Samstag, 22. August 2026
Everdeep Aurora
Ich tue mir ja immer ein wenig schwer damit, zu kurzen Spielen eine Bindung aufzubauen. Viele davon finde ich meistens ganz gut und nett, aber nicht ewig erinnerungswürdig – selbst bei Titeln, bei denen ich vielleicht sogar geweint habe oder kurzzeitig geflasht war. Ich brauche anscheinend eine gewisse Zeit, um emotional wirklich nachhaltig etwas für ein Spiel zu empfinden.
Es gibt aber selten auch Ausnahmen, wie zum Beispiel Everdeep Aurora. Das war zwar kein Spiel, das mich gefühlsmäßig in Höhen und Tiefen geschickt hätte, aber mich mit seinem Charme einfach total eingefangen hat.
Der gesamte Stil trieft nur so vor Einzigartigkeit und Charakter, sodass das schon einfach einen riesigen Teil meiner Begeisterung auslöste. Sofort fühlt sich die Welt, in die man eintaucht, interessant an und man möchte sich alles so genau wie möglich anschauen. Die Farben sind monochrom, aber das macht das Setting nicht langweilig oder trostlos (zumindest nicht mehr als es in der doch leicht apokalyptisch angehauchten Spielwelt sein soll), sondern atmosphärisch. Die absolut cool designten NPCs erledigen dann ihr Übriges – man freut sich auf jede neue Begegnung und möchte einfach sehen, was diese unterirdische Umgebung noch alles für Überraschungen zu bieten hat.
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