Vorsicht: Dieser Blog enthält viele Spoiler zu Videospielen, die nicht explizit gekennzeichnet werden!
Dienstag, 28. April 2026
Another Code: Two Memories
Man könnte sich fragen, warum ich Another Code damals gar nie für den DS gekauft hatte. Auf den ersten Blick ist es nicht nur total Meins, es hatte auch durch die Bank gute Rezensionen und schien immer in positiver Erinnerung zu bleiben. So viel ich mitbekommen habe, zumindest. Wahrscheinlich habe ich es nur nie besorgt, weil der zweite Teil für die Wii erschienen ist und ich es somit nicht spielen würde können – das ist schon immer ein erheblicher Grund für mich gewesen, mit einer Reihe gar nicht erst anzufangen.
Nun, dem wurde mit dem Release der Another Code: Recollection für die Switch dann Abhilfe geschafft, und da habe ich auch ohne zu Zögern gleich zugegriffen. Der überraschendste Plottwist bei dem Ganzen (ja, alle Events im Spiel mit einbezogen) ist eigentlich, dass ich gar keinen Antrieb mehr hatte, den zweiten Teil auch zu spielen.
Dabei stellt einem Recollection diese Frage gar nicht, weil es gar keine Auswahl gibt, welches der beiden Spiele man starten möchte – man startet mit Two Memories und der Übergang zu A Journey to Lost Memories ist trotz einem „The End“ Bildschirm fließend, ohne dass man das irgendwie aufhalten könnte. Da hatte ich den Anfang von dem schon gesehen, ohne dass ich es wollte, was für ein Unfug. D;
Montag, 6. April 2026
Master Detective Archives: Raincode
Ooh Master Detective Archives Raincode, oder wenn wir den Titel etwas abkürzen wollen: Perverses Snoozefest 3000. Die Zahl hat keine Bedeutung, es klingt nur ohne sie nicht so fetzig.
Ja, also das war ja wohl mal irgendwie nix. Okay, das stimmt nicht ganz, es gibt einige Elemente im Spiel, die im Vergleich zu Danganronpa (von dem Snoozefest ja so irgendwie ein spritueller Nachfolger ist) merklich verbessert und aufpoliert wurden. Die Minispiele mag ich zum Beispiel deutlich lieber und finde die "Mystery Labyrinths" abwechslungsreicher als die Verhandlungen in den Vorgängern. Ich war auch grundsätzlich positiv überrascht über die Sidequests, die man auf der begehbaren Stadtmap finden kann - und eigentlich auch über die Map an sich, die sich nach und nach öffnet und sehr cool designed wurde (auch wenn sie insgesamt kaum Interaktivität bietet). Die Menge der Charaktere, mit denen man auch tatsächlich Zeit verbringt, ist sehr überschaubar, was der Geschichte die Möglichkeit bietet, sie mehr ins Rampenlicht zu rücken. Es ist auch erfrischend, dass man über den Großteil des Spielverlaufs davon ausgehen kann, dass Sie einem kein Messer in den Rücken stechen, da die Antagonisten von Anfang an klar und nicht Teil der Gruppe sind. All diese Dinge machen Snoozefest aber noch zu keinem spaßigen Spiel, sondern halten es damit gerade noch so über Wasser, damit man es nicht komplett aufgibt.
Ich kann gar nicht bestreiten, dass es durchaus mit Hingabe gemacht wurde, aber anscheinend auch für ein extrem begriffsstutziges, ermittlungsschwaches Publikum – und das ist sicherlich der Hauptgrund meiner Langeweile. Über die anstrengenden, perversen und mysogynen Sprüche/Cutscenes kann man schließlich auch mit der R-Taste skippen.
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