Freitag, 16. April 2021

The Dig


The Dig ist ein Adventure von LucasArts aus dem Jahr 1995. Ursprünglich war die Geschichte von Steven Spielberg als Film geplant, der aber damalige Budgets anscheinend gesprengt hätte, weshalb man auf die Idee kam stattdessen ein Spiel daraus zu machen. Und das merkt man "The Dig" wirklich an. Der Ablauf der Ereignisse ergibt einen guten Spannungsbogen, der cineastische Soundtrack ist für mich der große Star des Spiels und die Schauplätze sind heute noch - dank größtenteils zeitloser Pixelgrafix - beeindruckend. Die Dialoge sind voll vertont, und für die damalige Zeit durchaus in Ordnung, und es gibt ein paar gezeichnete Cutscenes, die manche Dinge einfach detaillierter darstellen können. The Dig sieht also wunderschön aus, hört sich wunderschön an und weckt storytechnisch durchaus Interesse - aber worum geht es eigentlich?

Mittwoch, 7. April 2021

Soon...

Ich, am Ende meines Beitrags "Saga Frontier Fazit":

Wer weiß, vielleicht ist auch das hier nie völlig für mich abgeschlossen, und irgendwann komme ich wieder zurück... xD

Eineinhalb Jahre später:




















Eineinhalb Jahre und ein paar Minuten später:











Soon...

Freitag, 12. März 2021

Vampire: The Masquerade - New York Visual Novels


Vampire: The Masquerade hat ein riesiges Universum, mit dem ich bisher noch überhaupt nichts zu tun hatte. Natürlich kenne ich das berühmte Spiel "Vampire: The Masquerade - Bloodlines" vom Hörensagen, aber das waren dann auch schon all meine Berührungspunkte damit.
Ich weiß gar nicht, warum ich an den beiden Visual Novels, die Ende 2019 und Ende 2020 erschienen, interessiert war, weil ich nicht mal besonders viel für Vampire übrig habe. Trotzdem habe ich zugeschlagen als die beiden Titel fast direkt hintereinander im Humble Bundle waren, vielleicht weil der Stil so interessant aussieht. Die dunkle Atmosphäre fällt sofort auf, die hübschen Charakterportraits ebenso, und irgendwie brauchte ich wohl mal irgendwas anderes nach den ganzen letzten Liebhab-Spielen, die ich kürzlich so durchbekommen habe.^^
Wie gesagt handelt es sich um Visual Novels im Universum von Vampire: The Masquerade, mit den üblichen Dialogmöglichkeiten und Entscheidungen, nur dass es eben darum geht in der grimmigen Welt der Vampire zu überleben, sich womöglich sogar zu behaupten, nicht aufzufliegen (die Masquerade muss unter allen Umständen bewahrt werden!) und seinen Hunger zu stillen. Man wird hierbei sehr sensibel in die Welt eingeführt, gerade wenn man noch nie etwas mit dem Ganzen zu tun hatte. Selbst wenn aus einem Dialog mal nicht ganz natürlich hervorgeht was spezifische Begriffe jetzt bedeuten sollen (was nicht so oft vorkommt), gibt es ein Lexikon zum Nachschlagen in beiden Spielen.
Ich hatte jedenfalls nie das Gefühl, mich nicht gut genug auszukennen, und halte mich jetzt bereits für einen Experten im VtM-Jargon. ;P Vor dem unbekannten aber anderswo bereits sehr etabliertem Setting sollte man sich also nicht abschrecken lassen, und auch sonst bieten die beiden Visual Novels solide Unterhaltung mit einer echt coolen Atmosphäre.

Mittwoch, 3. März 2021

Viola: The Heroine's Melody


Jeder der im Internet ein bisschen etwas mit mir zu tun hat muss inzwischen von diesem Spiel gehört haben. Ich habe es vor einiger Zeit auf Steam entdeckt als es noch im Early Access war und ich wollte und will dieses Projekt einfach unterstützen. Viola wurde nur von einer Person gemacht, und auch wenn das vielleicht sogar auf den ersten Blick ersichtlich ist, haben mich die gezeigten Screenshots trotzdem beeindruckt. Der Pixelstil ist ein bisschen eigen (und vielleicht sogar "unpolished"), aber man merkt einfach wie viel Herzblut da reingeflossen ist.
Ich habe mir das Spiel also gekauft, sobald das Datum bekannt wurde, an dem es aus dem Early Access kommt. Natürlich war mir bewusst, dass da noch einige Bugs auftauchen hätten können, aber ich hatte dann nur zwei. Bei einem musste ich meinen letzten Save laden, beim anderen handelte es sich lediglich um einen Anzeigefehler bei einer Attacke im Kampf, womit es sich leicht Leben ließ. Da war ich also schon mal echt positiv überrascht! Dass weitere Überraschungen im übrigen Spiel aber eher ausblieben liegt an der sehr vorhersehbaren Geschichte, die dafür aber durchaus andere Vorzüge hat.

Montag, 1. März 2021

Yes, Your Grace


Yes, Your Grace ist vorrangig ein Management Spiel, beinhaltet aber auch viele Entscheidungen, die Einfluss auf die Geschichte nehmen.... oder nehmen sollen. Der übergeordnete Plot ist ziemlich festgesetzt, wirkliche Unterschiede gibt es eher nur in kleinerem Rahmen und in Bezug auf das Schicksal der Charaktere am Ende des Spiels. Das ist auch der Grund, warum mir der Verlauf der Story nicht besonders gut gefallen hat, was meinen größten - und vielleicht einzigen - Kritikpunkt darstellt.
Ansonsten ist das Spiel nämlich eigentlich gut: Das Gameplay kann durchaus ein bisschen süchtig machen, der Pixelstil ist wunderschön und detailliert, und die Musikuntermalung trägt erheblich zur Atmosphäre bei.
Ich habe die Switch-Version gespielt, bei der die Steuerung manchmal ein bisschen friemelig ist, und es kann ein, zwei Versuche brauchen um zum richtigen Menüpunkt zu gelangen - Touch-Steuerung gibt es dort nicht. Ansonsten kann ich an der Version aber nichts bemängeln und bin vor allem sehr stolz, dass ich die physische Version von Super Rare Games habe, mit kleinem Beschreibungsheftchen in der Box und hübschen Sammelkarten zum Spiel. :>