Sonntag, 6. September 2026

Dragon Age: Origins


Das Schwierigste ist ja oft, mit etwas überhaupt anzufangen. Vor allem wenn es etwas ist, das auch noch viel Zeit kostet. Das gilt für das Schreiben über Dragon Age Origins genauso wie es für das Spielen galt. Ich habe es echt lange vor mich hingeschoben und auf den "richtigen Zeitpunkt" gewartet. Weil zuerst die Erwartungen so hoch waren und es dann irgendwie auch immer mehr in Vergessenheit geriet. Aber ich war in den meisten Fällen ja noch nie besonders schnell damit, Gaming "Bildungslücken" aufzuholen (da lauern auch noch einige in meinem Backlog). 
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe endlich Dragon Age Origins gespielt. Und ich weiß jetzt, dass ich Dragon Age 2 oder weitere Spiele der Reihe wohl nicht spielen werde. Das hat zwei völlig gegensätzliche Hauptgründe: Es hat mir zu wenig gefallen, um mich weiteren Brocken des Franchises zu widmen, aber es hat mir gleichzeitig auch zu gut gefallen, sodass ich es nicht ertragen könnte, wenn mein wirklich hart erarbeitetes Friede, Freude, Eierkuchen Ending durch irgendeine weitere Erzählung nicht mehr so gut wäre. ~Alles ist super, wir alle lebten glücklich bis an unser sehr spätes, sehr friedvolles Lebensende....~
Es gibt viel am Spiel zu lieben, das kann ich wirklich nicht abstreiten. Sogar heiß und innig! Aber insgesamt haben mir zwei essenzielle Emotionen aus irgendeinem Grund ein wenig gefehlt, was meine Begeisterung vor allem im Mittelteil schon recht gemindert hat. Aber beginnen wir von vorn.