Dienstag, 28. Juli 2026

PARANORMASIGHT: The Mermaid's Curse


Ich habe eine Weile lang überlegt, ob es nicht vielleicht Sinn machen würde, Leuten zu empfehlen, The Mermaid’s Curse ohne Vorwissen aus The Seven Mysteries of Honjo zu spielen. Es gibt jetzt wirklich keine relevanten Verbindungen, die der Geschichte einen Mehrwert geben würden, und auch sonst muss man sich von vornherein darüber klar sein: Das zweite Spiel der Paranormasight Reihe (oh hoffentlich kommen noch mehr davon) ist komplett anders als das erste. Zumindest was die Stimmung und auch den Fokus angeht. Vergesst die große Relevanz und den geschickten Einsatz von Flüchen, zumindest für den Großteil der Zeit, und vergesst die vage Erinnerung an leicht unangenehme Szenen des Nachts, in denen man nichts und niemandem trauen kann - und begebt euch dafür auf eine maritime, oft unterhaltsame Entdeckungstour durch jahrhundertealte Inselmythen und Sagen. Ich sage es gleich vorweg, ich fands super. Ich mag den ersten Teil irrsinnig gerne, aber ich mag auch diesen Teil irrsinnig gerne, und teilweise sind die Gründe vielleicht sogar dieselben, aber auf irgendwie völlig unterschiedliche Art und Weise.
Die Charaktere zum Beispiel. Sie sind wieder ausgesprochen liebenswert und lebendig, aber The Mermaid’s Curse zählt nicht auf Unbehagen und Misstrauen, sondern auf Zusammenarbeit, Vertrauen und Informationsaustausch.
Also lasst euch vom Beginn des Spiels ruhig gleich auf die richtige Fährte führen – genau so wird es auch einen Großteil der Zeit über sein – sonnig, lustig und mit einem Shitload an Lore. :D