Freitag, 12. Februar 2016

999 vs. Virtue's Last Reward #5


Der letzte Teil meines Vergleiches behandelt die einzelnen Charaktere etwas genauer, allerdings hauptsächlich im Bezug auf ihre Hintergründe. Vorlieben hat ja jeder andere, und ich werde zwar sicher auch mal durchscheinen lassen, ob ich jemanden mochte oder nicht, aber darum soll es eigentlich nicht gehen. Ich möchte eher die Daseinsberechtigung mancher Personen in der Geschichte beleuchten und so wenig wie möglich auf Sympathie und Antipathie beim Spieler eingehen - in dem Bezug wird es eher darum gehen, wie gut es meiner Einschätzung nach überhaupt möglich ist, die einzelnen Charaktere kennenzulernen, aber auch das nur als sekundäres Thema.

Donnerstag, 11. Februar 2016

999 vs. Virtue's Last Reward #4


Wir bleiben gleich bei dem Thema "Nonary Game". Allerdings geht es mir, nachdem die allgemeinen Mechaniken bereits geklärt wurden, heute um die Geschichte dahinter. Jedes dieser Spiele verfolgte schließlich einen bestimmten Sinn und die Veranstalter hatten unterschiedliche Motive, um es stattfinden zu lassen. Es geht hier also um die Beweggründe und somit auch ein bisschen um die Menschen, die Zero in den jeweiligen Spielen verkörpert haben – zum Rest der Charaktere komme ich dann im nächsten Beitrag. Natürlich kommen wir jetzt immer mehr in die Gefilde, wo es noch mehr um persönliche Vorlieben geht als bisher, vor allem weil gerade bei Plotdetails jeder Spieler für sich selbst entscheiden kann, mit welchen Erklärungen er sich zufrieden gibt und mit welchen nicht. Aber ich werden meine Ansichten wenigstens halbwegs gut und nachvollziehbar begründen. Hoffentlich. ;)

Mittwoch, 10. Februar 2016

999 vs. Virtue's Last Reward #3


Im dritten Teil meines Vergleichs befinden wir uns immer noch eher beim allgemeinen Spielverlauf, auch wenn es diesmal teilweise wirklich schon ins Detail geht. Nachdem die Sache mit den Schauplätzen und den Rätselräumen abgehandelt wurde muss nun noch das signifikante Kernelement beider Spiele verglichen werden: Das Nonary Game, bzw. der Aufbau und die Ausführung des Spieles an sich. Es geht hierbei noch nicht wirklich um storytechnische Dinge, zu denen komme ich bei den letzten beiden Punkten meines Vergleiches.
Das Nonary Game an sich ist ja in alle Dingen, die ich bereits erwähnt habe, irgendwo eingebettet - die geheimnisvolle Location, das fehlende Wissen des Spielers über den Ablauf, die Geschichten über mysteriöse Phänomene und ausführliche Charakterinteraktion tragen alle etwas bei. Nun fehlen noch die Aspekte, die wirklich direkt mit diesem Spielelement zu tun haben.

Dienstag, 9. Februar 2016

999 vs. Virtue's Last Reward #2


In diesem Eintrag wechseln wir von einem eher atmosphärischem Punkt zu greifbareren Dingen. Während die Sache mit der Location eine übergeordnete und breit gefächerte Sache war, die vielleicht nicht jedem so wichtig ist, lassen sich die Unterschiede im direkten Spielverlauf schon einfacher herunterbrechen.  Zum Ablauf des Nonary Games im Allgemeinen komme ich bei einem späteren Eintrag, diesmal geht es nur um ein bestimmtes Element im Spiel: Die Rätselräume und alles, was darin geschieht. Dies ist immerhin die Sache, mit der man vermutlich die meiste Zeit verbringt und die auch am meisten mit dem Gameplay verwoben ist - deshalb lassen sich die Unterschiede hier besonders gut herausheben.

Montag, 8. Februar 2016

999 vs. Virtue's Last Reward #1




Eigentlich schlummern diese Einträge schon seit geraumer Zeit in meinen Entwürfen - nämlich seitdem mein Freund "Nine Hours, Nine Persons, Nine Doors" gespielt hat, kurz nachdem ich "Virtue's Last Reward" selbst durch hatte (also ja, ich meine wirklich eine sehr "geraume Zeit"). Jetzt wo ein dritter Zero Escape Teil erscheinen soll, nehme ich das als Anlass, um meine Texte noch zu veröffentlichen.
Es geht hier also um einen direkten Vergleich von 999 und VLR - ich habe vieles davon schon bei meinem Fazit zu VLR geschrieben, aber nachdem ich 999 eben noch einmal aus einer Sicht erleben konnte, wo ich alle Geheimnisse schon kannte, hat mich das alles nochmal sehr beschäftigt. Vor allem im Bezug darauf, warum der Nachfolger trotz guter Ideen und komfortablerem Gameplay einfach nicht gegen das Original ankommt. ;)
Und die Reihe bietet sich auch gut für so etwas an, weil sich viele Dinge einfach direkt gegenüberstellen lassen - denn Zero Escape soll sich zwar irgendwo neu erfinden, um den Überraschungseffekt beizubehalten, allerdings müssen andere Zutaten gleich bleiben, um eine bestimmte Atmosphäre zu erzielen. Es gibt hier mehr "Regeln", an die sich eine Fortsetzung halten muss, weil der Fokus der Spiele auf diese ausgerichtet ist. Und so gibt es viele Punkte, die man problemlos vergleichen kann.
Diese Punkte werde ich jetzt in dieser kleinen Artikelreihe auflisten – es ist eine Reihe, weil ich mich natürlich wieder mal einfach nicht kurz fassen kann. Und auch wenn das alles natürlich meine subjektive Meinung ist, bemühe ich mich trotzdem, eher allgemeine Dinge anzusprechen. Also keine Sorge, ich werde kaum über meine Gefühle bestimmten Charaktern oder Plottwists gegenüber schwafeln. ;) Den Beginn macht eine relativ simple Sache, die aber ziemlich eng mit allen anderen Kritikpunkten verwoben ist.