Sonntag, 31. März 2013

30 Days of Gaming - Tage 28/29/30

Die letzten Tage sind angebrochen! Und natürlich hat sich noch eine Verspätung bei mir eingeschlichen, aber immerhin nur um einen Tag. ;0 Am Ende sind die Kategorien nochmal richtig schwierig gewesen, aber es braucht ja auch einen gebührenden Abschluss für diesen Monat voller Videospiel-Themen.


Day 28 - Favorite game developer

Ich habe bisher wahrscheinlich am meisten Spiele von "Squaresoft" gespielt und die wären auch ein sehr heißer Anwärter für den Titel als beste Entwickler. Als Hironobu Sakaguchi noch Hauptverantwortlich für "Final Fantasy" war, konnte man sich immer auf eine gewisse Qualität verlassen. "Square Enix" finde ich inzwischen allerdings hauptsächlich lächerlich. Das hinterlässt irgendwie einen bitteren Beigeschmack, weshalb ich hier dann doch "Bethesta Game Studios" nenne. Zwar zeigen die sich nicht gerade für viele verschiedene Spiele verantwortlich, bei diesen haben sie allerdings für mich alles richtig gemacht. Die "The Elder Scrolls" Spiele sind alle für sich wahre Meisterwerke, auch wenn ich es von Morrowind nicht aus eigener Überzeugung sagen kann, da ich es nie wirklich gespielt habe. Neben diesen haben sie noch "Fallout 3" entwickelt, welches sich ebenfalls ziemlich gut spielen lässt. Momentan bin ich also in dem Stadium, wo ich den Entwicklern so gut wie alles abkaufen würde, weil ich hier einfach das Gefühl habe, dass ich mich auf eine bestimmte qualitative Leistung verlassen kann.


Day 29 - A game you thought you wouldn’t like, but ended up loving

Erm, eigentlich spiele ich nichts, von dem ich nicht denke, dass es mir gut gefallen wird. Umgekehrt wäre es in jedem Fall leichter. ;D Aber gut, es gibt schon so Spiele, bei denen ich zumindest nicht sicher war, dass ich sie durchbringen würde und das beste Beispiel hierfür dürfte "Call of Duty: Modern Warfare 2" sein. Ich hatte es damals ja nur gekauft, damit ich es mit meinem damaligen Freund und anderen Leuten online zocken konnte. Irgendwann hab ich aber auch die Kampagne probiert und war positiv überrascht. Genaueres darüber habe ich schon mal in einem Blogartikel niedergeschrieben.
Ich habe seitdem jedenfalls auch keinen Shooter mehr angefasst, weil es einfach nicht mein Genre ist. Gerade deshalb werde ich aber wahrscheinlich MW2 in so unfassbar guter Erinnerung behalten. Da ich nichts erwartet hatte und einfach weiß, dass sowas eigentlich nichts für mich ist, war ich umso mehr begeistert. Auch von der Geschichte war ich richtig überrascht und mitgerissen und dieses Gefühl werde ich bestimmt niemals vergessen. Teil 3 fand ich dafür dann ja eher enttäuschend - da sieht man mal was bestimmte Erwartungen an ein Spiel für unterschiedliche Effekte erzielen können.


Day 30 - Your favorite game of all time

So etwas ist ja immer recht kritisch. Solche "favorite"-Antworten können sich immer mal wieder ändern, gerade weil man ja laufend neues Zeug spielt. Ich glaube aber dass jeder so dieses eine, bestimmte Spiel hat, das er immer als allerbestes betiteln wird, ganz egal wie viel Besseres da irgendwann danach auch kommt.
Für mich ist dieses eine besondere Spiel "The Longest Journey". Natürlich spielt da wieder einmal eine große Portion Nostalgie mit, aber das gehört zu dieser Kategorie ohnehin stark mit dazu. Ich habe das Spiel irgendwann einmal zu meinem Geburtstag bekommen (vielleicht zu meinem dreizehnten?) und war sofort begeistert. Es dauerte allerdings eine Weile, bis ich dieses Adventure wirklich in seiner vollen Pracht verstehen konnte - Anfangs war ich vor allem von den wundervollen Hintergründen fasziniert. Die recht dialoglastige Geschichte habe ich wahrscheinlich erst beim zweiten Durchgang so richtig mitbekommen - da schlug sie aber ein wie eine Bombe. "The Longest Journey" schafft einfach eine Kombination, die gar nicht so einfach zu erreichen ist: Einerseits ist das Spiel leicht zugänglich, weil man sich mit der Heldin und der "normalen" Welt sehr leicht identifizieren kann. Andererseits wirft es einen aber in eine Geschichte, in der man die Augen offen halten muss, um sie in all ihrer Tiefe erfassen zu können. Dies führt unweigerlich dazu, dass man selbst bei erneuten Durchgängen immer mal wieder etwas entdeckt, das einem so noch nicht aufgefallen ist oder klar war.
Inzwischen habe ich dieses wundervolle Adventure schon sehr oft gespielt und immer noch kommt keine Langeweile dabei auf. Egal in welchem Alter oder unter welchen Umständen ich "The Longest Journey" mal wieder gestartet habe, es hat mich jedes Mal wieder vollkommen gefangen genommen und begeistert. Ganz klar mein absolutes Lieblingsspiel. <3

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