Wow, ich kam eine Zeit lang wirklich nur sehr schleppend voran. Und das, obwohl ich da eigentlich eventuell bei dem Part war, der bisher schon auch am meisten Spaß machte - außer dem Anfang vielleicht, wo alles noch faszinierend neu war.
Aerith macht einfach vieles besser. Der beschwerliche Weg zum Spielplatz, der natürlich wieder mit einer nervigen Mechaniken gestreckt werden musste, wurde durch ihre Anwesenheit halbwegs erträglich.
Man musste sie eigentlich nur mit so steuerbaren mechanischen Armen von einer Plattform zur anderen bringen, damit sie eine Leiter für Cloud runterlassen konnte, aber die Steuerung war schon wieder echt nervig. Und die Animationen haben mir auch zu lange gedauert.
Das hat auf jeden Fall das ganze Kapitel 9, das eh schon echt SEHR lange war, unnötig weiter gestreckt. Ich verstehe die Aufteilung der Kapitel überhaupt nicht. Hat es einen Sinn, dass es genau 18 werden mussten, oder warum macht man einen Weg zum Reaktorkern drei Kapitel lang, während die Reise zum Rand von Sektor 7 und die gesamten Wall Market Geschehnisse in eines gepresst werden?
Okay, genug beschwert, wie gesagt war das alles aber dann eigentlich sogar recht cool.
Vorsicht: Dieser Blog enthält viele Spoiler zu Videospielen, die nicht explizit gekennzeichnet werden!
Samstag, 24. September 2022
Montag, 5. September 2022
Impostor Factory
Letztes Jahr war es endlich soweit, das dritte vollwertige Spiel von Kan Gao erschien und sollte dabei das Ende einer Ära markieren. Daher ging ich einfach mal völlig naiv davon aus, dass es der letzte Teil der Reihe sein sollte. Gleichzeitig wurde alleine durch die Kurzbeschreibung (und später durch Kommentare auf Twitter) des Spiels auch klar, dass es irgendwie anders werden würde, und ich erwartete eine deutlich weniger traurige Geschichte als in den Vorgängern. Nun, um es gleich vorweg zu nehmen: Ich lag mit beiden Annahmen falsch. Impostor Factory kann definitiv nicht der letzte Teil sein, weil er eher mehr Hintergrundwissen vermittelt als dass es tatsächlich die "Hauptgeschichte" vorantreiben würde. Und obwohl alles mysteriös anfängt dauert es nicht lange, bis man die Taschentücher rausfischen muss. Zumindest ich habe im zweiten Akt wohl mehr geheult als mir lieb war. :')
Ansonsten unterscheidet sich das Spiel aber tatsächlich mehr von allen vorangegangenen Titeln, was es im Endeffekt nicht schlechter macht. Das ist eher anderen Tatsachen geschuldet, auch wenn ich dazu gleich sagen muss, dass ich Impostor Factory trotz allem nur relativ knapp hinter den anderen beiden "richtigen Teilen" (und definitiv vor den Zwischenepisoden) ansiedeln würde. Die Gründe dafür sind vorrangig eben, dass sich einerseits herausstellt, dass die uns bereits bekannte Geschichte sich nicht wirklich fortführt, und andererseits das komplett fehlende Gameplay.
Samstag, 3. September 2022
Final Fantasy VII Remake: Kapitel 6-8
Ich war mir längere Zeit gar nicht sicher, ob ich wie geplant nach drei Kapiteln wieder einen Beitrag schreiben soll. Während Nummer 6 und 7 gab es nämlich nicht wirklich viel, was einen kompletten Post gerechtfertigt hätte. Der Weg zu Reaktor Nummer 5, dessen Anfang ich bereits letztes Mal schon beschrieben hatte, zog sich noch um zwei weitere Kapitel, wobei eigentlich erst ganz am Ende wirklich auch etwas passiert ist. Bis dahin - unlustiger Banter zwischen Cloud, Barret und Tifa, und künstliche Hindernisse, die den Weg bis zum Reaktorkern echt unnötig verlängert haben.
Es läuft also nun quasi so, dass man einen Part, der im Hauptspiel vielleicht großzügig geschätzt 20 Minuten einnimmt, und der eigentlich nur der Weg irgendwohin ist, auf drei Kapitel gestreckt hat. Wie lange sollen denn dann die ganzen Sachen, wo wirklich etwas passiert, denn dauern?
Vermutlich ein Kapitel! ಠ_ಠ Denn während diese ganze Reaktor-Scheiße mich länger als nötig beschäftigt hat, wurden das Zusammentreffen mit Aerith in der Kirche, die Begegnung mit gleich zwei Turks hintereinander und der nächtliche Abgang aus Elmyras Haus schön fluffig zusammengepackt. Zugegeben, durch die Sidequests an der Stelle war alles immer noch aufgebauscht bis zum Gehtnichtmehr, aber die hätte man ja nicht machen müssen. Und hier finde ich es auch eher sinnvoll sowas einzubauen, immerhin kann man so wenigstens - wie schon zuvor in Sektor 7 - die Stadt kennenlernen und damit auch erfahren, wie der Alltag bestimmter Charaktere eigentlich aussah, als Cloud noch nicht da war. Diesmal haben diese Leute auch ein Leben vor dem Spiel, und ich werde es sicher nicht als Nachteil werten, wenn man das auch mitbekommt. Gleichzeitig kann man sicher auch besser als im Original nachvollziehen, warum unser Protagonist sich manchen Charakteren gegenüber erwärmt, weil er halt auch tatsächlich mehr als nur die offensichtlichen Sachen mit ihnen erlebt. Aber unter "erlebt" verstehe ich halt jetzt auch nicht, mit Barret und Tifa, die wirklich keine inhaltsvollen Gespräche bieten, über Rohre zu klettern und Plattformen zu verschieben, weil der direkte Weg zum Ziel wieder zum dreizehnten Mal blockiert oder zerstört ist. Und erinnert mich bloß nicht an dieses verkackte "Minispiel", bei dem man zeitgleich mit Tifa Schalter betätigen musste - die Eingabe war extrem unpräzise und es war zudem KOMPLETT UNNÖTIG!!
Es läuft also nun quasi so, dass man einen Part, der im Hauptspiel vielleicht großzügig geschätzt 20 Minuten einnimmt, und der eigentlich nur der Weg irgendwohin ist, auf drei Kapitel gestreckt hat. Wie lange sollen denn dann die ganzen Sachen, wo wirklich etwas passiert, denn dauern?
Vermutlich ein Kapitel! ಠ_ಠ Denn während diese ganze Reaktor-Scheiße mich länger als nötig beschäftigt hat, wurden das Zusammentreffen mit Aerith in der Kirche, die Begegnung mit gleich zwei Turks hintereinander und der nächtliche Abgang aus Elmyras Haus schön fluffig zusammengepackt. Zugegeben, durch die Sidequests an der Stelle war alles immer noch aufgebauscht bis zum Gehtnichtmehr, aber die hätte man ja nicht machen müssen. Und hier finde ich es auch eher sinnvoll sowas einzubauen, immerhin kann man so wenigstens - wie schon zuvor in Sektor 7 - die Stadt kennenlernen und damit auch erfahren, wie der Alltag bestimmter Charaktere eigentlich aussah, als Cloud noch nicht da war. Diesmal haben diese Leute auch ein Leben vor dem Spiel, und ich werde es sicher nicht als Nachteil werten, wenn man das auch mitbekommt. Gleichzeitig kann man sicher auch besser als im Original nachvollziehen, warum unser Protagonist sich manchen Charakteren gegenüber erwärmt, weil er halt auch tatsächlich mehr als nur die offensichtlichen Sachen mit ihnen erlebt. Aber unter "erlebt" verstehe ich halt jetzt auch nicht, mit Barret und Tifa, die wirklich keine inhaltsvollen Gespräche bieten, über Rohre zu klettern und Plattformen zu verschieben, weil der direkte Weg zum Ziel wieder zum dreizehnten Mal blockiert oder zerstört ist. Und erinnert mich bloß nicht an dieses verkackte "Minispiel", bei dem man zeitgleich mit Tifa Schalter betätigen musste - die Eingabe war extrem unpräzise und es war zudem KOMPLETT UNNÖTIG!!
Donnerstag, 11. August 2022
Bridge to the Turnabout (Phoenix Wright: Ace Attorney: Trials & Tribulations)
Ach du Scheiße. Das ist irgendwie alles, was ich zu diesem letzten Fall in der Phoenix Wright Trilogie sagen kann. Es gab unzählige Momente, wo ich nur noch das denken konnte. Bridge to the Turnabout war der Höhepunkt der Reihe, mit Bezug zu allem, was man sich nur wünschen konnte und mehr. Es ist beinahe unglaublich sich vorzustellen, was alles in diesen Fall gepresst werden konnte, ohne dass irgendwas nicht mehr zusammenstimmen würde - nicht nur in Bezug auf die Story, sondern vor allem auch auf die Charaktere. Da wurde so mancher Trott nochmal ordentlich durchgeschüttelt, und wichtige Personen tauchten auf, mit denen man nicht gerechnet hatte. Ich zumindest nicht. Aber ich sollte eh kein Maßstab sein, denn ich hatte nach dem zweiten Teil jegliches Vertrauen in die Reihe verloren, und wurde in Trials und Tribulations schon von kleinen Änderungen im Spielprinzip überrascht. Dieser Fall hier setzte aber echt allem die Krone auf. Er war perfekt.
Ich werde auch echt Probleme haben meine ganzen Gefühlsregungen hier festzuhalten, denn es waren im Verlauf der Ermittlungen und Verhandlungen so viele! Aber ich werde in diesem Ausnahmefall versuchen, alle Phasen so gut wie möglich festzuhalten. Denn diese ganze Sache eignete sich echt gut zum Miträtseln und Theorien aufstellen und alles war dadurch durchgehend spannend. Dazu kamen noch emotionale Verbindungen und Bindungen zwischen den Charakteren, die mich alles andere als kalt gelassen haben. Und damit bin ich mir ziemlich sicher, mein Game of the Year für dieses Jahr gefunden zu haben, vielen Dank.
Montag, 1. August 2022
Turnabout Beginnings (Phoenix Wright: Ace Attorney: Trials & Tribulations)
Okay, so gut wie alle Fragen, die ich hatte, wurden hier in diesem recht kurzen Kapitel beantwortet. Zumindest die Fragen aus diesem Teil - bezüglich Misty Fey bin ich nicht mal mehr sicher, ob es da zu einer Konklusion kommt. Naja, vermutlich schon. Hoffentlich. Wenn diese Auflösung nämlich so gut sein sollte wie irgendwie ALLES in dieser vierten Episode, die ich gleich beschreiben werde, kann ich mich schon echt freuen.
Turnabout Beginnings war richtig gut, muss ich sagen. Es ging ja um Mias allerersten Fall als Verteidigerin, und wieder gab es keine Investigation, sondern nur eine Gerichtsverhandlung. Das hat jedoch gereicht, um in mir wirklich allerlei Emotionen hervorzurufen, und diese jetzt für die letzte Episode im Spiel auch mitzunehmen - denn all das dürfte noch relevant werden. Dass die Verhandlung ein tragisches Ende nahm, war eigentlich nur noch ein ziemlich gut gemachtes I-Tüpfelchen auf einer ohnehin interessanten Geschichte.
Turnabout Beginnings war richtig gut, muss ich sagen. Es ging ja um Mias allerersten Fall als Verteidigerin, und wieder gab es keine Investigation, sondern nur eine Gerichtsverhandlung. Das hat jedoch gereicht, um in mir wirklich allerlei Emotionen hervorzurufen, und diese jetzt für die letzte Episode im Spiel auch mitzunehmen - denn all das dürfte noch relevant werden. Dass die Verhandlung ein tragisches Ende nahm, war eigentlich nur noch ein ziemlich gut gemachtes I-Tüpfelchen auf einer ohnehin interessanten Geschichte.
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