Mittwoch, 22. April 2020

The Wolf Among Us: Smoke and Mirrors

Episode 2 von The Wolf Among Us bringt uns gleich mal in die ungewohnte Lage, unter Menschen zu sein. Bigby wurde nämlich von der Polizei mitgenommen, nachdem diese den Kopf einer Frau gefunden hat. Ja, Pech irgendwie, dass das Opfer nicht von Fables entdeckt wurde, so wie es bei Faith der Fall war. Aber als so großes Problem stellt es sich dann trotzdem nicht heraus, da es ja im Gegensatz zur normalen Welt bei den Märchenfiguren Magie gibt, und Bigby kurzerhand von Crane "gerettet" wird.
Ichabod Crane ist sowas wie der Bürgermeister der Gemeinschaft, obwohl er anscheinend nur die Vertretung für den eigentlichen Man in Charge übernommen hat. Er hat eine Hakennase und schert sich nicht um unangenehme Themen (vor allem die Unterschicht), wie Snow White uns als seine Sekretärin immer wieder bestätigte - da sie im Gegensatz zu ihm deshalb auch ein schlechtes Gewissen hat.
Aber wie auch immer, in diesem Moment habe ich mich natürlich erst mal gefreut, dass Crane uns mit Hilfe eines Vergessenszaubers aus dem Polizeirevier befreit hat. Ein wenig Zeit für Smalltalk war dann auch noch, wo die beiden Männer vor allem Snow betrauerten....
... die dann aber kurz darauf unversehrt vor ihnen stand.

Dienstag, 21. April 2020

The Wolf Among Us: Faith


Als ich damals die erste Season von The Walking Dead von Telltale Games gespielt habe, hätten die mir vermutlich alles verkaufen können. Daher habe ich auch bei The Wolf Among Us ohne Bedenken gleich mal zugeschlagen, ohne genau zu wissen worum es geht. Wichtig war mir: Die Entwickler können offensichtlich Geschichten erzählen, tolle Charaktere erschaffen und mich in mehr als nur ein moralisches Dilemma bringen. Ich wusste zwar, dass es bei The Wolf Among Us irgendwie um Märchen geht, aber viel mehr auch nicht. Auch die Vorlage dafür, die Comic-Reihe Fables, kenne ich  nicht. Gekauft wurde das Spiel trotzdem, und bis vor ein paar Tagen natürlich nicht angefasst. xD
Nun ist es aber so weit, und inzwischen bin ich schon mitten in der brutalen Realität mit bekannten Märchenfiguren, die sich irgendwie im harten New York durchschlagen müssen, angekommen.
Interessante Aspekte hat die Geschichte für mich haufenweise. Ich liebe Märchen, und alleine zu sehen wie viele Protagonisten daraus umgesetzt wurden, bereitet mir Freude. Außerdem ist ausgerechnet der große, böse Wolf der Protagonist, der sich als Sheriff der Märchen-Gemeinde beweisen muss. Logischerweise hat er viele, die ihn aufgrund seiner Vergangenheit meiden oder gar fürchten. Das ist ein echt interessantes Dilemma, vor allem weil Bigby Wolf - so sein Name - offensichtlich nicht immer komplett Herr seiner Sinne ist und eine Verwandlung in seine Wolfsgestalt unbedingt vermeiden möchte.
Und dann gilt es auch noch einen Serienmörder zu finden, der es offenbar auf diese Fables abgesehen hat - vorrangig Prostituierte. Zumindest laut dem Stand, auf dem ich gerade bin. Das ist jedenfalls eine explosive und spannende Mischung! Die Episoden sind aber trotzdem kurz genug, dass ich zumindest zwei in einem Blogpost zusammenfassen wollte. Die erste Episode kam mir fast ein wenig zu kurz vor, jetzt mit der zweiten zusammen habe ich aber doch das Gefühl, investiert zu sein. Trotzdem mache ich jetzt getrennte Einträge, weil ich das einfach schöner finde - obwohl ich trotzdem nicht ganz so ins Detail gehen werde. Also erst mal zu Episode 1:

Samstag, 11. April 2020

The Book of Unwritten Tales & Die Vieh Chroniken

Ich habe echt noch einen Arsch voll Point & Click Adventures in meinem Backlog, weil ich mir irgendwie einbilde auf das Genre zu stehen, ich gleichzeitig aber eigentlich echt selten Lust darauf habe. Ich bin auch irgendwie meist zu dumm für das alles, mag aber halt einfach schöne Welten und schöne Geschichten. Bei The Book of Unwritten Tales hat mich damals vor allem die extrem hübsche Special Edition angesprochen, die ich auch von meinem damaligen Freund dann geschenkt bekommen habe, war mir aber nach all den Jahren (und mehr Bewusstsein für meinen Geschmack) nicht mehr so sicher, ob mich das Spiel selbst begeistern können würde. Immerhin sollte es humoristisch sein, was für mich bei Adventures ohnehin immer so ein fragwürdiger Punkt ist (wie gesagt, ich mag vor allem schöne Welten und Geschichten, nicht unbedingt lustige), und es sah grafisch irgendwie auch alles ein wenig seltsam aus.
Aber ich wurde richtig überrascht und war dann doch so angetan, dass ich gleich das Prequel auch gespielt habe - und wenn ich gekonnt hätte, hätte ich wohl Teil 2 auch noch angefangen, aber den habe ich nicht und der ist mir gerade etwas zu teuer.
Wie auch immer, zwei Adventures wurden beendet, und zumindest eines davon hat mich mal wieder darin bestätigt, dass ich doch etwas mit dem Genre anfangen kann.

Samstag, 28. März 2020

Baten Kaitos Origins


Vor vielen, vielen Jahren bin ich eher zufällig auf Baten Kaitos: Eternal Wings and the Lost Ocean gestoßen und habe es geliebt. Ein totaler Überraschungshit, da es ein JRPG war von dem ich vorher noch nie gehört hatte, und immer noch eines meiner absoluten Lieblingsspiele. Natürlich musste ich da zusehen, dass ich den Nachfolger bzw. das Prequel irgendwie in die Finger bekomme, obwohl Baten Kaitos Origins in Europa nie erschienen ist. Der Freeloader für den Gamecube machte es aber möglich, und so stürzte ich mich schon vor einiger Zeit ein weiteres Mal in die Welt, die mich schon beim ersten Mal verzaubert hatte. Und auch wenn ich zugeben muss, dass ich mich an einiges aus Eternal Wings nicht mehr erinnert habe, und mein Blogpost von damals 2012 dazu so mies ist, dass ich ihn nicht mal verlinken möchte (:'D), bin ich mir doch ziemlich sicher, dass Baten Kaitos Origins in fast allen Belangen besser ist als sein Vorgänger. Ergo, es ist für mich definitiv eines der besten JRPGs, das es gibt. Man beachte die Herzen, die ich aufs Logo gemalt habe. xD

Freitag, 6. März 2020

VA-11 HALL-A: Cyberpunk Bartender (not-)Action


Mein erstes Spiel auf der Switch! VA-11 Hall-A (im Nachfolgenden einfach Vallhalla genannt) eignet sich eigentlich perfekt für diese Konsole. Von der Art der Erzählung und Präsentation würde ich das Spiel am ehesten als Visual Novel bezeichnen, auch wenn das Gameplay relativ einzigartig ist - inzwischen vielleicht nicht mehr ganz so, aber ich glaube es war zumindest das erste seiner Art. Statt der Geschichte durch Entscheidungen zu folgen, und die Charaktere durch Dialogoptionen näher kennen zu lernen, mixt man als Barkeeperin Drinks für die vielfältige Kundschaft. Ich selbst habe nicht immer durchschaut, ob sich durch meine Bedienung jetzt tatsächlich etwas großartig verändert, aber es muss wohl so sein, da es mehrere Enden gibt und man wirklich bei keinem Gespräch als Spieler Mitspracherecht hat. Zum Glück ist der Hauptcharakter Jill aber leicht zugänglich – sie verhält sich weitestgehend neutral, sodass man sich gut hineinversetzen kann, wirkt gleichzeitig aber auch nicht wie ein lebloser Avatar. Die Protagonistin ist mit eines der Dinge, die ich an Vallhalla am besten bewerten würde. Natürlich gibt es auch noch ein paar andere positive Sachen zu erzählen – aber selbstverständlich auch ein paar negative.