Sonntag, 13. Januar 2019

Book of Demons

Book of Demons habe ich spontan im Early Access gekauft, weil ich durch den Besitz von Solstice irgendwie einen Gutschein dafür bekommen hatte. Im Winter war das Spiel dann plötzlich raus aus dem Early Access und ich hatte ohnehin Lust auf sowas in der Art, also habe ich es gleich mal ausprobiert. Beschrieben wird Book of Demons als „Hack & Slay Deckbau Hybrid“, aber der Deckbau ist jetzt meiner Ansicht nach weniger allzu starkes Gameplay-Element (schade) als Design-Entscheidung. Dazu aber gleich noch mehr.
Grundsätzlich kämpft man mit einem von drei Helden gegen die Armeen der Dunkelheit. Den Krieger muss man als erstes wählen und bis Level 5 hochstufen, um die anderen beiden – Schurkin und Magier – freizuschalten. Ich habe genau das gemacht und dann gleich mit der Schurkin von vorne angefangen, um das Spiel durchzuspielen. Der Stil orientiert sich dabei an Papierfiguren, was hauptsächlich bei den Charakteren und dem Dorf (quasi die Basis) richtig auffällt und ganz charmant ist.

Sonntag, 6. Januar 2019

Jahrespläne 2019

Es ist natürlich leicht Jahresziele zu verfassen, wenn man bei einer Challenge mitmacht. Nachdem ich letztes Jahr ausgelassen habe, habe ich mich für 2019 wieder zur JRPG-Challenge gemeldet. Auch wenn ich diesmal nur fünf Spiele im Zuge dessen schaffen will wird das schon relativ aufwändig für mich – dafür habe ich aber auch wirklich vor, es durchzuziehen.
Für alle fünf Spiele habe ich eine relativ großzügige Zeit fürs Durchspielen angesetzt, weshalb sich das im schlechtesten Fall wirklich vollkommen übers ganze Jahr ziehen wird. Sind aber nun mal auch ein paar längere Sachen dabei. 

Hier mal die Liste für die Challenge:

Ein Spiel, an dem ich schon lange sitze

Kandidat: Saga Frontier (PS)

Ein Spiel, das mit dem RPG Maker erstellt wurde

Kandidat: Sweet Lily Dreams (Steam)

Ein Spiel, das mich vor eine Herausforderung stellt

Kandidat: The Last Remnant (X360)

Ein Spiel aus einer Reihe, wo ich bereits mehrere Titel kenne

Kandidat: Fire Emblem Awakening (3DS)

Ein Spiel in mehreren Etappen

Kandidat: steht noch nicht fest


Die vier Spiele in Grün werde ich dieses Jahr also definitiv durchspielen. Äh, falls ich The Last Remnant auch schaffe. xD Es gibt außerdem noch eine Ersatzbank, wo ich Notfalls auch was austauschen kann bzw. Ideen für zusätzliche Spiele festgehalten werden. Aber wir wollen ja realistisch bleiben.
Meinen eigenen Thread zur Challenge - mit genaueren Infos - findet man hier

Darüber hinaus gibt es noch etwas, das ich für 2019 vorhabe: Ich werde keine Kurzreviews schreiben. Dieses Jahr ist das Jahr der größeren Titel, und eigentlich auch der Titel an die ich gewisse Erwartungen stelle. Kürzere Spiele von denen ich glaube, dass sie mir trotzdem richtig gut gefallen werden, bekommen diesmal den Vorzug. Und Geschenke, aber die bekommen halt dann auch einen eigenen Blogpost.^^
Und hey, für 2020 habe ich dann vor all das zu spielen, was ich mir im Laufe der Zeit angehäuft habe, aber von dem ich gar nicht mehr so sicher bin ob es mir gefällt. Das wird das Jahr der niedrigen Erwartungen, wenn alles so läuft wie geplant. Ich freue mich jetzt schon drauf. xD

Dienstag, 25. Dezember 2018

Jahresrückblick 2018


Den ersten Teil dieses Beitrags könnte ich eigentlich eins zu eins vom Vorjahr kopieren. Ich habe wieder 17 Spiele geschafft und bin wieder recht zufrieden. Und erneut habe ich zu viele kurze Sachen gespielt.^^ Das Schrumpfen meines Backlogs ist daher wenig aussagekräftig, weil die dicken Brocken immer noch ungespielt auf mich lauern. :‘D
Trotzdem war das Blackwell-Jahr ein voller Erfolg (jaja, das war jetzt nicht so schwierig), und ich habe wenigstens mein großes Ziel erreicht, weniger als 80 Spiele in meinem Backlog zu haben. Ich glaube das versuche ich schon seit zwei Jahren zu schaffen. Ich habe einfach wirklich sehr wenig Neues gekauft und habe bei fast allen Sales den Versuchungen widerstanden. Also wenn es schon an Zeit mangelt, dann wenigstens nicht an Disziplin. Oder so.^^

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Game of the Year 2018


Ich glaube dieses Jahr habe ich noch weniger längere Sachen gespielt als 2017, dabei habe ich damals schon ein wenig besorgt auf diesen Trend zurückgesehen. Die Zeit, die ich jetzt weniger habe, beeinflusst vor allem meine Konsolen-Spiele. Diese sind ja hauptsächlich RPGs, bei denen man nicht immer speichern kann – ich bin inzwischen der Überzeugung, dass das der Hauptgrund ist, warum ich da nicht vorankomme. Ich muss schon wirklich absolut nichts vorhaben damit ich mich vor den Fernseher setze und die Konsole anmache, weil ich da eben nicht jederzeit abbrechen kann; und das kommt einfach nicht oft vor.
Die Spiele am PC sind meist nicht nur allgemein kürzer als diese RPG-Brocken auf den Konsolen, sondern haben größtenteils eben auch die Komfortfunktion, fast immer speichern zu können. Man sieht es an Saga Frontier – dank Emulator kann ich da auch immer aufhören, und ich habe immerhin zwei Szenarien dieses Jahr geschafft.
Wie auch immer, 2019 werde ich mich vermehrt den Konsolen widmen, natürlich mit dem Risiko, nicht viele Spiele zu schaffen. Dieses Jahr hatte ich aber noch genug, um meine obligatorische Game of the Year Liste zu machen. ;0 Die Titel sind diesmal auch relativ klar, weil zwischen Platz fünf und einem Platz sechs doch schon ein recht großer Abstand besteht. Das wäre eventuell Solstice, oder vielleicht sogar Blackwell Unbound, aber ich bin nicht ganz sicher. Muss ich auch nicht sein, die Fünf ist voll!

Freitag, 30. November 2018

CUPID - A free to play Visual Novel


Hier hätte ich mein fünftes Spiel für die Kurzreviews. Aber kann ja niemand ahnen, dass ich mich von irgendwelchen Steam Reviews überzeugen lasse, eine gratis Visual Novel runterzuladen und gleich durchzuspielen. Ich hatte schon länger Lust auf eine VN, aber wollte mich nicht mit unterschiedlichen Romanzen und Wegen herumschlagen – da kam CUPID mit einer geradlinigen Story gerade recht. Womit ich nicht meine, dass Entscheidungen keinen Einfluss hätten, aber die Hauptpunkte der Geschichte sind festgelegt und die Beziehungen unter den Charakteren zumindest grundsätzlich auch. Eigentlich klingt mir das bei meiner eigenen Beschreibung schon fast zu langweilig, es war aber wirklich genau das Häppchen, das ich gerade gebraucht habe. Und für eine kostenlose VN war alles von ziemlich solider Qualität – hübsche Artworks, schön gezeichnete Portraits (auch wenn die beiden vom Stil her manchmal nicht zueinander passen), melancholische Musik, ordentliche Dialoge und dramatische Wendungen. Obwohl sich die Geschichte über viele Jahre erstreckt und oft zwischen den Zeitpunkten hin und her gesprungen wird, wirkt alles sehr nachvollziehbar und im Rahmen des Universums glaubhaft. Vor allem die Charaktere sind richtig gut getroffen, dafür gibt es aber auch nur sehr wenige – eigentlich nur dreieinhalb, die man wirklich kennenlernt. Der halbe ist man übrigens selbst, weil man nicht die Protagonistin spielt, sondern eine strenge Stimme in ihrem Kopf, die einst ihrer Mutter gehörte. Macht die ganze Sache zumindest einen Ticken spannender.