Vorsicht: Dieser Blog enthält viele Spoiler zu Videospielen, die nicht explizit gekennzeichnet werden!
Sonntag, 17. März 2019
Valiant Hearts: The Great War
Seit ich mir Valiant Hearts vor etlichen Jahren gekauft habe, hatte ich immer Vorbehalte es zu spielen. Ist eigentlich blöd, ich weiß, weil ich es dann auch nicht hätte kaufen müssen. Aber ich hatte immer so den Gedanken, dass ich für so viele Emotionen gar nicht bereit war. :D Immerhin spielt das Spiel im Ersten Weltkrieg und ein Hund ist dabei. Für jeden, der mich gut genug kennt, sagt das eigentlich schon alles. Ein Hund. Im Krieg. Ich sterbe doch selbst tausend Tode wenn dem was passiert.
Aber dieses Jahr, wo ich ja hauptsächlich Dinge spielen will, an die ich gewisse Erwartungen stelle, sollte es dann soweit sein. Ich habe mich überwunden, das Spiel installiert, wurde dreizehn Mal vom Uplay Client veräppelt (dass man Valient Hearts nur über Uplay spielen kann, ist definitiv der absolut größte Negativpunkt hier), und fühlte mich schon im Startbildschirm leicht melancholisch. Aber ob es dann wirklich so emotional und schlimm wurde wie erwartet, werde ich euch etwas ausführlicher beantworten.
Sonntag, 24. Februar 2019
Siebenjähriges Jubiläum!
Obwohl sieben Jahre eine wirklich lange Zeit
sind, habe ich darüber irgendwie kaum was zu sagen. Ich saß jetzt ein
paar Minuten vor einem leeren Fenster und wusste einfach nicht wie ich
anfangen soll. Oder was ich überhaupt schreiben
kann.
Es ist alles wie schon die letzten zwei, drei
Jahre. Ich spiele Kram, ich schreibe ein bisschen und klage über zu
wenig Zeit für all das. Vielleicht hätte ich keine Jahresziele verfassen
sollen, dann hätte ich wenigstens das zu erzählen.
:‘D Naja, ganz so viele Einträge für den Anfang des Jahres, wo ich ja immer einen großen Motivationsschub habe, gibt es diesmal nicht, aber das liegt hauptsächlich an Slay the Spire. Damit kann man sich eigentlich immer beschäftigen, und es frisst schon relativ viel Zeit, weil ich so schlecht wieder damit aufhören kann wenn ich mal in einer Session drinnen bin. xD Und obwohl ich es mit einem Charakter schon durchgespielt habe, werde ich darüber erst schreiben, wenn ich alle wenigstens ein Mal geschafft habe. Das kann noch dauern. xD Aber ja, wenigstens macht es so richtig viel Spaß.
Ansonsten war mein Hadern aus dem Vorjahr, das
ich beim Spiel des Jahres hatte, noch nicht vorbei. Ich dachte zu
allererst an einen Rakuen Banner und hatte den auch bald mal gemacht.
Dann, eigentlich Wochen später, wollte ich das Bild
für diesen Beitrag machen und habe für ausgleichende Gerechtigkeit
(Finding Paradise gab für beide Zwecke keine guten Bilder her) gesorgt,
indem da Darkest Dungeon das Thema war. Und da habe ich dann beim Suchen
aber so coole Sachen gefunden, dass ich noch einen zweiten Banner eben damit gemacht habe.^^ Naja, im Endeffekt war die Entscheidung dann aber gar nicht so schwer, weil der, der es jetzt geworden ist, echt deutlich besser ausgesehen hat. Hauptsächlich durch das Logo links! Wirklich darauf schauen tut vermutlich
sowieso keiner, außer dieses eine Mal im Jahr
– einschließlich mir. xD
Naja, wie auch immer. Das verflixte siebte Jahr
ist überstanden, hoffen wir, dass das achte jetzt besser verläuft als
ich bei meinen Jahreszielen angenommen habe. ;)
Samstag, 16. Februar 2019
Sweet Lily Dreams
Jedes Mal wenn ich über Sweet Lily Dreams
nachdenke fällt mir eigentlich als erstes immer dasselbe Wort ein:
solide. Es macht einige Sachen gut und einige Sachen weniger gut, aber
gerade wenn man bedenkt, dass es mit dem RPG Maker erstellt
wurde und auch noch Erfahrung mit einigen alten Rollenspielen hat, muss
sich das Spiel nicht verstecken. Aber es ist halt auch nicht übermäßig
spannend, spritzig oder gar innovativ. Ja, „solide“ beschreibt es für
mich wirklich mit Abstand am besten. Ich kann
mir gut vorstellen, dass die meisten Leute Sweet Lily Dreams nicht
durchspielen werden, weil es gerade im Mittelteil relativ langweilig wird
und nichts – wie in anderen älteren Genrevertretern wie beispielsweise
FFIV oder gar FFVI – mit der Story rausretten
kann. Die ist nämlich über weite Strecken eher uninteressant, obwohl es
hier und da schon auch Highlight gibt, die aber immer recht schnell
abgehandelt werden.
Sonntag, 10. Februar 2019
Devil Came Through Here: Downfall
Wie schon angekündigt wird es in diesem Jahr
keine Kurzreviews geben, weshalb die Fortsetzung von „The Cat Lady“
einen eigenen Eintrag bekommt. Eigentlich hätte TCL schon etwas eigenes
verdient gehabt, weil es mir damals so gut gefallen
hat. Da Downfall eine Fortsetzung mit haufenweise Verbindungen ist,
wäre es vermutlich etwas einfacher diesen Beitrag zu schreiben wenn ich
von der Katzenlady mehr erzählt hätte, aber glücklicherweise kann die
Geschichte hier auch als etwas Eigenständiges
recht gut bestehen. Denn auch wenn die grundlegenden Punkte bei beiden
Spielen sehr, sehr ähnlich sind – surreale Horror-Elemente, eigener
Stil, etwas umständliche Steuerung, Entscheidungen, usw. – fühlt sich
Downfall einfach trotz aller Vertrautheit irgendwie
anders an. Das mag hauptsächlich daran liegen, dass der Protagonist
nicht nur ein Psychopath ist, sondern man das von Anfang an auch
eigentlich weiß. Zumindest wenn man The Cat Lady gespielt hat. Oder gar
das ursprüngliche Spiel aus 2009, das man gratis erhalten
kann. Diese Version von damals hatte noch nichts mit The Cat Lady zu
tun, und einige Story-Parts wurden abgeändert – hauptsächlich
anscheinend so, dass man zumindest etwas mehr mit dem Protagonisten
mitfühlen kann. Manches wurde wohl auch verharmlost, zum
Beispiel gab es damals auch Möglichkeiten zu sterben. Auch wenn ich da
jetzt nur bedingt traurig drüber bin, ich fand Downfall 2016 jetzt schon
nicht soo harmlos. Manchmal hatte ich echt die Hosen voll. :D Aber ich
fange erst mal von ganz vorne an.
Dienstag, 29. Januar 2019
Fire Emblem Awakening
Ich war wirklich extrem gespannt wie ein eher neueres Spiel der Fire Emblem Serie so sein würde. Ich kenne ja nur zwei GBA-Teile und war ziemlich gespannt auf eventuelle Komfortfunktionen und Erneuerungen. Die gute Nachricht ist gleich mal, dass das grundlegende Prinzip gleich geblieben ist und ich deshalb natürlich wieder ein bisschen der Sucht verfallen bin. Die schlechte Nachricht ist, dass mir im Vergleich zu den mir bekannten Teilen trotzdem vieles weniger gefallen hat. Und das obwohl ein ganz besonderer Fokus auf den Supports liegt, was für mich eigentlich das Paradies sein müsste! :D
Aber mir kamen Writing und Charaktere nicht
besonders gut vor, die Story riss mich so gar nicht mit, und manche Sachen haben mir ein bisschen etwas vom Flair der Reihe genommen.
Eventuell ist das alles keine fundierte Kritik, weil sich
in Fire Emblem Charaktere und Story offenbar relativ viel wiederholen
und deshalb der erste Teil, den ich gespielt habe, hier natürlich einen
Vorteil hat. Wobei die Support-Gespräche bestimmt früher besser waren.
;0 Und gleichzeitig bin ich auch ein altes
Fossil, das sich schwer an Veränderungen gewöhnen kann – ich mag mein
Fire Emblem eben auch mal etwas umständlich. Wobei man klarstellen muss: Ich kann nicht beurteilen welche Funktionen wirklich neu und welche schon bei
vorangehenden Spielen dazugekommen sind, da ich ja vor
Awakening drei Teile nicht gespielt habe. Trotzdem liste ich mal auf,
was mir an für mich neuen Gameplay-Schnickschnack gefallen und nicht so
gefallen hat, wobei hier das Positive doch noch überwiegt. Im Anschluss
werde ich dann aber über die Story und Gespräche
ranten.
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