Vorsicht: Dieser Blog enthält viele Spoiler zu Videospielen, die nicht explizit gekennzeichnet werden!
Mittwoch, 11. März 2026
The Forgotten City
The Forgotten City ist ein Mystery Game, bei dem man durch aufmerksames Erkunden und ausführliche Gespräche vielerlei Geheimnissen um Mythen und Kultur einer alten, römischen Zivilisation auf die Spur kommt. Und es war außerdem irgendwann einmal im Jahre Schnee eine Skyrim Mod. Als Person, die zumindest die letzten zwei The Elder Scrolls Hauptteile begeistert gespielt hat, hat mich das also durchaus überzeugt, es trotz Ego-Perspektive, die ich anderswo sonst eigentlich nicht so mag, selbst auszuprobieren.
Man sollte sich vom eher langsamen Start auf keinen Fall abhalten lassen, in diese Welt einzutauchen. Ein bisschen muss ja erklärt werden, dass man im Spiel an einen Ort gelangt ist, der nicht nur weit in der Vergangenheit liegt, sondern dass man von dort nicht weg kann und eine wichtige Regel befolgen muss: Die Golden Rule.
Die Golden Rule besagt, dass bei nur einem Fehltritt eines einzelnen die komplette Gemeinschaft bestraft wird. Niemand darf eine Straftat begehen (wobei natürlich teilweise schwammig ist, was genau dort hinein fällt - tricky!), sonst werden alle Bewohner in Gold verwandelt. Die Tatsache, dass man selbst aus der Zukunft in diese Geschehnisse gebracht wurde, ist der Beweis dafür, dass ein Regelbruch kurz bevor steht - denn man wird durch ein Ritual quasi beschwört, das der Charakter namens Sentius nur durchführt, wenn die Golden Rule verletzt wird und alles bereits dem Untergang geweiht wird. Ja, das Spiel ist natürlich voll von Zeitparadoxen, aber spielt auch damit. Denn nur wenn man ein richtiges Paradoxon erschafft - also Sentius nie dazu gezwungen wird, das Ritual machen zu müssen - kann man wieder nach Hause zurückkehren. Vermutlich. ;0
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