Das letzte Szenario in Saga Frontier hat mir nochmal alles abverlangt. Dies liegt hauptsächlich an dem recht mühsamen Anfang. Reds Geschichte ist eine Superhelden-Geschichte. Die Art Superheld, die durch ein traumatisches Erlebnis seine Familie verliert und als einsamer Rächer unterwegs ist, und dabei seine Identität wahren muss. So ein bisschen wie Batman, nur mit weniger Geld und mehr blauen Haaren.
Daher dauert es verhältnismäßig lange, bis man
eine richtige Party hat und diese auch trainieren kann. An dem Punkt hat
man dann auf grinding vermutlich noch weniger Lust als sowieso schon –
am meisten macht es ganz am Anfang Spaß, und
vor dem letzten Dungeon/Endboss ist halt einfach obsolet. Aber mitten
drinnen, nachdem man schon eine Reihe Ereignisse hinter sich gebracht
hat? Meh. Wobei ich sagen muss, dass dadurch der
Schlusspart dann dafür ganz angenehm war, weil ich diesmal vor dem
letzten Dungeon eigentlich gar nicht mehr grinden musste… außer für
Geld, aber das ist eine andere Geschichte.^^ Das war dann auch
der Abschnitt, der mir hier definitiv am meisten Spaß gemacht hat.




