Montag, 15. April 2019

LiEat


LiEat ist ein kurzes JRGP, das mit dem WOLF RPG Editor erstellt wurde und aus drei Episoden besteht. Jede Episode dauert nur ungefähr eine Stunde, wobei die ersten beiden abgeschlossene Geschichten bieten, in denen man die Charaktere und Welt kennenlernt, und in der dritten alles aufgelöst wird, was es aufzulösen gibt. Für das, dass das Ganze nur etwas über drei Stunden geht funktioniert diese Formel wirklich außerordentlich gut. Das Kampfsystem ist so langweilig, dass eine längere Spieldauer dem Gameplay wirklich nicht gut getan hätte, aber trotzdem schafft es das Spiel irgendwie, dass man in der wenigen Zeit eine Bindung zum Geschehen aufbaut und gerade die dritte Episode extrem spannend ist. Aber kommen wir erst mal zur Welt, in die wir da geworfen werden.

Sonntag, 17. März 2019

Valiant Hearts: The Great War


Seit ich mir Valiant Hearts vor etlichen Jahren gekauft habe, hatte ich immer Vorbehalte es zu spielen. Ist eigentlich blöd, ich weiß, weil ich es dann auch nicht hätte kaufen müssen. Aber ich hatte immer so den Gedanken, dass ich für so viele Emotionen gar nicht bereit war. :D Immerhin spielt das Spiel im Ersten Weltkrieg und ein Hund ist dabei. Für jeden, der mich gut genug kennt, sagt das eigentlich schon alles. Ein Hund. Im Krieg. Ich sterbe doch selbst tausend Tode wenn dem was passiert.
Aber dieses Jahr, wo ich ja hauptsächlich Dinge spielen will, an die ich gewisse Erwartungen stelle, sollte es dann soweit sein. Ich habe mich überwunden, das Spiel installiert, wurde dreizehn Mal vom Uplay Client veräppelt (dass man Valient Hearts nur über Uplay spielen kann, ist definitiv der absolut größte Negativpunkt hier), und fühlte mich schon im Startbildschirm leicht melancholisch. Aber ob es dann wirklich so emotional und schlimm wurde wie erwartet, werde ich euch etwas ausführlicher beantworten.

Sonntag, 24. Februar 2019

Siebenjähriges Jubiläum!


Obwohl sieben Jahre eine wirklich lange Zeit sind, habe ich darüber irgendwie kaum was zu sagen. Ich saß jetzt ein paar Minuten vor einem leeren Fenster und wusste einfach nicht wie ich anfangen soll. Oder was ich überhaupt schreiben kann.
Es ist alles wie schon die letzten zwei, drei Jahre. Ich spiele Kram, ich schreibe ein bisschen und klage über zu wenig Zeit für all das. Vielleicht hätte ich keine Jahresziele verfassen sollen, dann hätte ich wenigstens das zu erzählen. :‘D Naja, ganz so viele Einträge für den Anfang des Jahres, wo ich ja immer einen großen Motivationsschub habe, gibt es diesmal nicht, aber das liegt hauptsächlich an Slay the Spire. Damit kann man sich eigentlich immer beschäftigen, und es frisst schon relativ viel Zeit, weil ich so schlecht wieder damit aufhören kann wenn ich mal in einer Session drinnen bin. xD Und obwohl ich es mit einem Charakter schon durchgespielt habe, werde ich darüber erst schreiben, wenn ich alle wenigstens ein Mal geschafft habe. Das kann noch dauern. xD Aber ja, wenigstens macht es so richtig viel Spaß.

Ansonsten war mein Hadern aus dem Vorjahr, das ich beim Spiel des Jahres hatte, noch nicht vorbei. Ich dachte zu allererst an einen Rakuen Banner und hatte den auch bald mal gemacht. Dann, eigentlich Wochen später, wollte ich das Bild für diesen Beitrag machen und habe für ausgleichende Gerechtigkeit (Finding Paradise gab für beide Zwecke keine guten Bilder her) gesorgt, indem da Darkest Dungeon das Thema war. Und da habe ich dann beim Suchen aber so coole Sachen gefunden, dass ich noch einen zweiten Banner eben damit gemacht habe.^^ Naja, im Endeffekt war die Entscheidung dann aber gar nicht so schwer, weil der, der es jetzt geworden ist, echt deutlich besser ausgesehen hat. Hauptsächlich durch das Logo links! Wirklich darauf schauen tut vermutlich sowieso keiner, außer dieses eine Mal im Jahr – einschließlich mir. xD

Naja, wie auch immer. Das verflixte siebte Jahr ist überstanden, hoffen wir, dass das achte jetzt besser verläuft als ich bei meinen Jahreszielen angenommen habe. ;)

Samstag, 16. Februar 2019

Sweet Lily Dreams

 

Jedes Mal wenn ich über Sweet Lily Dreams nachdenke fällt mir eigentlich als erstes immer dasselbe Wort ein: solide. Es macht einige Sachen gut und einige Sachen weniger gut, aber gerade wenn man bedenkt, dass es mit dem RPG Maker erstellt wurde und auch noch Erfahrung mit einigen alten Rollenspielen hat, muss sich das Spiel nicht verstecken. Aber es ist halt auch nicht übermäßig spannend, spritzig oder gar innovativ. Ja, „solide“ beschreibt es für mich wirklich mit Abstand am besten. Ich kann mir gut vorstellen, dass die meisten Leute Sweet Lily Dreams nicht durchspielen werden, weil es gerade im Mittelteil relativ langweilig wird und nichts – wie in anderen älteren Genrevertretern wie beispielsweise FFIV oder gar FFVI – mit der Story rausretten kann. Die ist nämlich über weite Strecken eher uninteressant, obwohl es hier und da schon auch Highlight gibt, die aber immer recht schnell abgehandelt werden.

Sonntag, 10. Februar 2019

Devil Came Through Here: Downfall


Wie schon angekündigt wird es in diesem Jahr keine Kurzreviews geben, weshalb die Fortsetzung von „The Cat Lady“ einen eigenen Eintrag bekommt. Eigentlich hätte TCL schon etwas eigenes verdient gehabt, weil es mir damals so gut gefallen hat. Da Downfall eine Fortsetzung mit haufenweise Verbindungen ist, wäre es vermutlich etwas einfacher diesen Beitrag zu schreiben wenn ich von der Katzenlady mehr erzählt hätte, aber glücklicherweise kann die Geschichte hier auch als etwas Eigenständiges recht gut bestehen. Denn auch wenn die grundlegenden Punkte bei beiden Spielen sehr, sehr ähnlich sind – surreale Horror-Elemente, eigener Stil, etwas umständliche Steuerung, Entscheidungen, usw. – fühlt sich Downfall einfach trotz aller Vertrautheit irgendwie anders an. Das mag hauptsächlich daran liegen, dass der Protagonist nicht nur ein Psychopath ist, sondern man das von Anfang an auch eigentlich weiß. Zumindest wenn man The Cat Lady gespielt hat. Oder gar das ursprüngliche Spiel aus 2009, das man gratis erhalten kann. Diese Version von damals hatte noch nichts mit The Cat Lady zu tun, und einige Story-Parts wurden abgeändert – hauptsächlich anscheinend so, dass man zumindest etwas mehr mit dem Protagonisten mitfühlen kann. Manches wurde wohl auch verharmlost, zum Beispiel gab es damals auch Möglichkeiten zu sterben. Auch wenn ich da jetzt nur bedingt traurig drüber bin, ich fand Downfall 2016 jetzt schon nicht soo harmlos. Manchmal hatte ich echt die Hosen voll. :D Aber ich fange erst mal von ganz vorne an.