Sonntag, 16. September 2018

Build A Little World With Me - Rakuen

 

Ich glaube man kann Rakuen leicht unterschätzen. Erstens stellt man auf den ersten Blick unweigerlich Assoziationen mit Kan Gaos Spielen fest, da die Entwicklerin immerhin Laura Shigihara ist, die da ja zumindest musikalisch mitgewirkt hat. Außerdem wurde das Spiel auch mit dem RPG Maker erstellt. Und zweitens sieht es zuckersüß und niedlich aus, was ja nicht unbedingt für jeden etwas sein muss. Diese ersten Eindrücke sind auch berechtigt, aber wer eine kindlichere Version von To The Moon erwartet wird die ein oder andere Überraschung erleben.
Grundsätzlich ist Rakuen ein niedliches Adventure, das eine Geschichte mit Herz erzählt. Ich hatte erwartet, dass es gut werden würde, aber so gut? Eher nicht.
Alleine qualitativ hat das Spiel einiges zu bieten - grafisch stechen vor allem die gezeichneten Charakterportraits heraus, der Soundtrack ist einfach grandios und bleibt richtig im Gedächtnis, es gibt an jeder Ecke etwas zu entdecken und das Spiel strotzt nur so vor kreativen Charakteren und Ideen. Hier wurde einfach eine richtig lebhafte Welt erschaffen. Man möchte erkunden, man möchte mit allen sprechen, man möchte jedes Geheimnis finden,... und oben drauf gibts dann auch noch eine sehr gefühlvolle Geschichte, bei der man gerne mitlacht und auch ein bisschen leidet. Oder sehr viel leidet. Heh. :'D

Donnerstag, 30. August 2018

Farewell, My Turnabout [Phoenix Wright: Ace Attorney: Justice For All!]

Die letzte Episode von Justice For All lieferte mir ein Wechselbad der Gefühle. Ich war Großteils ziemlich begeistert, hatte aber auch so ein paar Einbrüche – vermutlich weil ich einfach so viel erwartet hatte. Anfangs fühlte ich mich einfach nur sehr nostalgisch, dann war ich sogar etwas enttäuscht, woraufhin aber dann einer der größten WTF-Moment der Serie für mich folgte, nur um etwas später in leichte Genervtheit umzuschlagen… aber der letzte Part war dann nochmal richtig spannend und das Ende auch ziemlich gut. Jetzt bin ich mir nicht ganz sicher, was ich von dem ganzen Spiel an sich halten soll, aber vielleicht klärt sich das noch etwas besser wenn ich von diesem letzten Fall berichte.

Freitag, 20. Juli 2018

Turnabout Big Top [Phoenix Wright: Ace Attorney: Justice For All!]

Nach dem relativ unspannenden Rückblick, den Episode 2 uns bot, setzte ich gleich recht große Hoffnungen in das nächste Kapitel von Justice For All. Denn gleich zu Beginn wurde ich mit einem interessantem Setting – nämlich einem Zirkus, den Phoenix und Maya mit Pearl besuchten – konfrontiert, und einem noch interessanteren Mordverdächtigen. Vielleicht habe ich eine Schwäche für schillernde Persönlichkeiten, oder vielleicht auch nur für die Farbe Pink, aber Maximillion Galactica (großartiger Name) mochte ich sofort. Und meine Hoffnungen wurden im weiteren Verlauf auch weiter geschürt, weil sehr schnell auffiel, dass diesmal deutlich mehr Charaktere an der ganzen Sache beteiligt waren, was es für mich natürlich schwieriger machen würde alles gleich zu durchschauen. Außerdem wurde mal erwähnt, dass es tatsächlich Fälle gibt, die Phoenix nicht gewinnt, wo er und Maya aber so tun als würden sie nicht existieren… also sind da einige, die man nur einfach nicht spielt. ;P Fand ich cool, dass das angesprochen wurde, weil ich mich ja eh immer ein bisschen drüber echauffiert habe, dass wir immer nur gewinnen. xD Ich war also guter Dinge.

Dienstag, 17. Juli 2018

Blackwell Epiphany [Blackwell Year #5 Finale]


Irgendwie hatte ich mir vom letzten Teil der Blackwell Reihe schon relativ viel erwartet, habe gleichzeitig aber auch von vornherein stark bezweifelt, dass meine Wünsche diesbezüglich wirklich erfüllt werden würden. Und jetzt, nachdem ich Blackwell Epiphany durch habe muss ich sagen, dass meine Erwartungen schon leicht übertroffen wurden. Das Spiel war eigentlich richtig, richtig gut. Es wurden nicht nur so ziemlich all meine Fragen beantwortet, es wurden auch haufenweise Verbindungen zu den Vorgängern gezogen, und selbst die meisten Geister, die es zu befreien galt, waren interessant. Diesmal war ich auch von Anfang an interessiert und hatte schon nach kurzer Zeit das Gefühl, dass mir diesmal etwas Größeres bevorstand als bei den anderen Teilen.

Montag, 18. Juni 2018

The Blackwell Deception [Blackwell Year #4]


Der vierte Teil der Blackwell Reihe hat mir zwei Dinge klar gemacht, durch die ich mir noch besser erklären kann, warum ich bestimmte Teile den anderen bevorzuge. Erstens: Ich mag die zusammenhanglosen Prologe nicht besonders. Also diese erste kurze Episode zum Einstieg, wo man relativ schnell einen Geist erlöst. Da kann noch so viel in die Luft gehen dabei, es interessiert mich einfach irgendwie nicht besonders. The Blackwell Deception hatte sowas, wodurch ich erst einmal wieder relativ gleichgültig bei der Sache war. Aber da gibt es ja noch Zweitens: Ich stehe voll drauf, wenn man gleichzeitig an mehreren bzw. zwei Geistern dran ist. Wenn ich mal bei einem Handlungsstrang nicht weiterkomme schaue ich halt zur anderen Geschichte und rätsle da ein wenig herum. Oft hilft mir das, auf neue Ideen zu kommen. Und irgendwie ist diese scheinbare "Freiheit" einfach angenehm. Blackwell Deception hatte auch das, und das war der Moment wo es für mich angefangen hat wirklich Spaß zu machen.