Die Liste, die hier gleich folgen wird, sieht auf den ersten Blick ziemlich gut aus. Sie ist sogar noch ein ganz kleines Bisschen länger als letztes Jahr und ich habe wieder keinen Monat dabei, wo ich nicht irgendetwas geschafft hätte. Aber wie schon 2014 wurde mein Backlog deshalb auch nicht wirklich kleiner, weshalb ich dann gar nicht so stolz auf 2015 zurückblicken kann. Ich glaube diesmal habe ich auch nochmal deutlich mehr kurze Spiele dabei, was teilweise auch an einer motivationslosen Phase lag, die ich über mehrere Monate hatte. Aber das heißt ja vielleicht, dass für 2016 dann mehr qualitativer Kram darauf wartet, endlich von mir angegangen zu werden?^^ Wir werden sehen.
Vorsicht: Dieser Blog enthält viele Spoiler zu Videospielen, die nicht explizit gekennzeichnet werden!
Freitag, 25. Dezember 2015
Jahresrückblick 2015
Die Liste, die hier gleich folgen wird, sieht auf den ersten Blick ziemlich gut aus. Sie ist sogar noch ein ganz kleines Bisschen länger als letztes Jahr und ich habe wieder keinen Monat dabei, wo ich nicht irgendetwas geschafft hätte. Aber wie schon 2014 wurde mein Backlog deshalb auch nicht wirklich kleiner, weshalb ich dann gar nicht so stolz auf 2015 zurückblicken kann. Ich glaube diesmal habe ich auch nochmal deutlich mehr kurze Spiele dabei, was teilweise auch an einer motivationslosen Phase lag, die ich über mehrere Monate hatte. Aber das heißt ja vielleicht, dass für 2016 dann mehr qualitativer Kram darauf wartet, endlich von mir angegangen zu werden?^^ Wir werden sehen.
Sonntag, 20. Dezember 2015
Game Of The Year 2015
Eigentlich könnte ich den Einleitungstext vom letzten Jahr bis zu einem gewissen Teil einfach kopieren und einfügen - ich habe wieder sehr viele tolle Sachen gespielt. So toll, dass die vier ersten Plätze tatsächlich alle 5-Sterne-Bewertungen von mir bekommen haben - 2014 gab es nur 2 solche Titel und ich vergebe die Höchstwertung wirklich nicht leichtfertig. Außerdem habe ich auch wieder extrem viele kürzere Steam-Spiele durchgebracht, insgesamt sicher nochmal deutlich mehr als letztes Jahr. Blöderweise hauptsächlich solche, die ich neu gekauft habe, weshalb mein Backlog nicht signifikant geschrumpft ist. D:
Wie auch immer, 2015 war ein gutes Jahr, auch wenn ich gegen Ende hin ziemlich nachgelassen habe. Für diese Liste ist das allerdings gut, weil ich sonst vielleicht noch härter überlegen müsste wie die Platzierungen aussehen. Ehrlich gesagt hätte ich diesmal wirklich gerne sieben statt fünf Spiele aufgelistet, aber es muss wohl bei "Honorable Mentions" bleiben. Weil ich einfach finde, dass es bei einer so begrenzten Liste einfach noch "bedeutungsvoller" ist bzw. damit eine größere Ehre, es hinein zu schaffen. ;)
Okay, auf Platz 7 wäre in diesem Jahr bei mir Journey von thatgamecompany, was ein richtig tolles Erlebnis war. Daran sieht man schon, wie viel Gutes ich gespielt habe, wenn das Spiel "nur" da hinten herumdümpelt.^^ Und Platz 6 gehört Silent Hill 2, für das ich eine echt innige Liebe verspüre, aber die Titel, die darüber liegen, haben halt nochmal so richtig emotionale Höhepunkte (hauptsächlich Stellen, an denen ich total geweint habe), die das dann doch noch so eine Spur übertreffen.
Weiters möchte ich auch noch voller Wärme Botanicula erwähnen, das für dieses Jahr wohl mein Lieblings-Steam-Kurzspiel sein dürfte.
Wie auch immer, 2015 war ein gutes Jahr, auch wenn ich gegen Ende hin ziemlich nachgelassen habe. Für diese Liste ist das allerdings gut, weil ich sonst vielleicht noch härter überlegen müsste wie die Platzierungen aussehen. Ehrlich gesagt hätte ich diesmal wirklich gerne sieben statt fünf Spiele aufgelistet, aber es muss wohl bei "Honorable Mentions" bleiben. Weil ich einfach finde, dass es bei einer so begrenzten Liste einfach noch "bedeutungsvoller" ist bzw. damit eine größere Ehre, es hinein zu schaffen. ;)
Okay, auf Platz 7 wäre in diesem Jahr bei mir Journey von thatgamecompany, was ein richtig tolles Erlebnis war. Daran sieht man schon, wie viel Gutes ich gespielt habe, wenn das Spiel "nur" da hinten herumdümpelt.^^ Und Platz 6 gehört Silent Hill 2, für das ich eine echt innige Liebe verspüre, aber die Titel, die darüber liegen, haben halt nochmal so richtig emotionale Höhepunkte (hauptsächlich Stellen, an denen ich total geweint habe), die das dann doch noch so eine Spur übertreffen.
Weiters möchte ich auch noch voller Wärme Botanicula erwähnen, das für dieses Jahr wohl mein Lieblings-Steam-Kurzspiel sein dürfte.
Dienstag, 15. Dezember 2015
Saga Frontier #2: Riki's Quest
Etwa ein halbes Jahr, nachdem ich mich durch Lutes fast völlig optionales Abenteuer gekämpft hatte, packte mich wieder die Lust, Saga Frontier ein weiteres Mal auszupacken. Diesmal würde mich tatsächlich eine Geschichte erwarten, die zumindest eine ordentliche Mainquest aufweisen würde, und ich habe mich hierbei für Riki entschieden.
Riki ist eine Kreatur, die an einem Ort namens Margmel lebt, der eigentlich abgeschnitten von der bereits bekannten Welt liegt - man könnte sagen, Margmel liegt in einer anderen Dimension. Diese Heimat für kleine, fluffige Monster ist am Sterben und der Älteste sieht nur eine Möglichkeit, sie zu retten: Jemand muss die 9 legendären, magischen Ringe suchen, die irgendwo verstreut liegen - auf den Planeten des Saga Frontier-Universums. Einen dieser Ringe besitzt der Älteste bereits, und er überlässt diesen Riki, der damit von Margmel nach Scrap reisen kann, um die anderen Schmuckstücke zu finden.
Scrap... ja. Da kamen gleich ungute Erinnerungen an mein erstes Abenteuer mit Lute auf - immerhin bin ich dort damals pleite gegangen, um den Planeten wieder verlassen zu können. :D Diesmal sollte es aber anders werden, denn es würde gleich dort Gelegenheit geben, Gegner zu verprügeln und Geld zu verdienen. Ein Besuch in der Bar erwies sich nämlich wieder einmal als sehr ergiebig, und es konnten Partymitglieder und Informationen aufgesammelt werden.
Freitag, 11. Dezember 2015
Fallout Tales: Die postapokalyptischen Abenteuer von Mia LeBel #6
Eigentlich sollten meine Abenteuer in Fallout erst irgendwann nächstes Jahr weitergehen (weil ich einfach keine Zeit dazu hatte und mich in das Spiel möglichst tief hineinknien möchte), aber mein letzter Eintrag hat nicht da geendet, wo ich wirklich aufgehört hatte zu spielen. Und damit ich den kleinen Teil nicht vergesse, habe ich vor kurzem noch ein bisschen weiter gemacht, um einen Post schreiben zu können, der aktuell ist. Dann kann ich später einfach dort weitermachen, wo auch meine Notizen hier aufgehört haben, was auf jeden Fall praktischer sein wird.
Ich habe bei meiner letzten Sitzung zwar nur eine Location besucht, nämlich die Brotherhood of Steel, aber da gabs dann doch einiges zu sehen.
Samstag, 21. November 2015
Steam Kurzreviews #7 (Particulars, Broken Age,...)
In letzter Zeit bin ich hier auf dem Blog ja wirklich zu gar nichts gekommen. Das liegt daran, dass ich seit Anfang September sowieso eher abgelenkt bin und gar nicht so viel gespielt habe wie sonst. Und wenn ich etwas gespielt habe, dann eher so Dinge, die man gerne auch mal nebenbei laufen haben kann und sich zum Schreiben eigentlich nur für die Steam Kurzreviews eignen. Die habe ich jetzt aber immerhin fertig gebracht. ;)
Im Dezember bin ich aber dann auch mit der Sache fertig, die mich jetzt drei Monate lang abgelenkt hat, also wird es da vielleicht wieder mehr von mir geben. Mindestens startet dann ja wieder der obligatorische Jahresrückblick mit dem Game Of The Year - mehr kann ich momentan noch gar nicht sagen, weil ich zumindest sonst keinen Plan habe. Fallout dieses Jahr noch durchzubekommen habe ich inzwischen auch zur Kategorie "Wunschtraum" geschoben, also mal sehen, ob noch was Größeres kommt. Egal, hier sind jedenfalls die Spiele, mit denen ich in letzter Zeit so meinen Spaß (oder auch nicht) hatte.
Particulars
Particulars ist ein wissenschaftlich angehauchtes Puzzle-Spiel. Grundsätzlich spielt man ein Elementarteilchen (Quark) und muss verschiedene Aufgaben damit erfüllen - zum Beispiel ein Ziel erreichen, andere Teilchen zerstören oder sich mit ihnen verbinden. Die Reaktion der einzelnen Quarks aufeinander ist hier essenziell. Sie ziehen sich an oder stoßen sich ab, was auf die Steuerung großen Einfluss hat und das Navigieren teilweise sehr schwierig macht. Da oft präzise Strecken bewältigt werden müssen, werden einige Levels schnell frustrierend. Meist weiß man schnell, was zu tun ist, kriegt es aber einfach nicht hin, das eigene Teilchen machen zu lassen, was man will. Zum Glück kann man aber alles skippen, was man nicht schafft und kann so theoretisch immer vorankommen. Da muss man wohl selbst entscheiden, was die Kriterien sind, um das Spiel durch zu haben (ich hatte ca. 8 von 100 Levels übersprungen, das ist für mich völlig okay).
Insgesamt war ich sicher öfter frustriert als gut unterhalten, aber es gab durchaus einige Levels, die auch Spaß gemacht haben. Da habe ich gesehen, dass das Prinzip gut funktionieren kann, aber einfach noch etwas Feinschliff nötig gehabt hätte. Mit etwas einfacherer Steuerung wäre Particulars als Puzzelei für zwischendurch sicher nett gewesen, aber die Entwickler wollten sowieso mehr als das. Sie meinten, eine Geschichte würde das Ganze etwas aufpeppen, wollten aber wohl nicht allzu viel Aufwand hinein stecken. Die Story wird als "tiefgehend" präsentiert, ist es aber überhaupt nicht. Es geht um ein Mädchen, das soziale Probleme hat und deshalb klaut und was weiß ich, obwohl es eigentlich Talent für mehr hätte. Oder irgendwie so. So ganz mitbekommen habe ich nicht alles, außerdem werden die Cutscenes zwischen den Kapiteln (also die Standbilder, die nacheinander ablaufen) tatsächlich ganz genau recycelt und doppelt verwendet, mit minimalen Änderungen. Und dann nicht einmal sonderlich sinnvoll aneinander gereiht - die Szenen beginnen nach ein paar Kapiteln wieder von vorne und ergeben so überhaupt keine ordentliche Chronologie. Vermutlich ist das Argument hierfür, dass der Spieler etwas zum Denken haben soll und das alles einen tieferen Sinn hat, aber auf mich wirkte es einfach nur faul und extrem lächerlich.
Insgesamt würde ich Particulars also nicht empfehlen. Vermutlich gibt es Spiele mit einem ähnlichen Prinzip auch irgendwo gratis oder zumindest billiger, wo dann vielleicht die Steuerung besser ist und auf eine erzwungene Story verzichtet wird.
Im Dezember bin ich aber dann auch mit der Sache fertig, die mich jetzt drei Monate lang abgelenkt hat, also wird es da vielleicht wieder mehr von mir geben. Mindestens startet dann ja wieder der obligatorische Jahresrückblick mit dem Game Of The Year - mehr kann ich momentan noch gar nicht sagen, weil ich zumindest sonst keinen Plan habe. Fallout dieses Jahr noch durchzubekommen habe ich inzwischen auch zur Kategorie "Wunschtraum" geschoben, also mal sehen, ob noch was Größeres kommt. Egal, hier sind jedenfalls die Spiele, mit denen ich in letzter Zeit so meinen Spaß (oder auch nicht) hatte.
Particulars
Particulars ist ein wissenschaftlich angehauchtes Puzzle-Spiel. Grundsätzlich spielt man ein Elementarteilchen (Quark) und muss verschiedene Aufgaben damit erfüllen - zum Beispiel ein Ziel erreichen, andere Teilchen zerstören oder sich mit ihnen verbinden. Die Reaktion der einzelnen Quarks aufeinander ist hier essenziell. Sie ziehen sich an oder stoßen sich ab, was auf die Steuerung großen Einfluss hat und das Navigieren teilweise sehr schwierig macht. Da oft präzise Strecken bewältigt werden müssen, werden einige Levels schnell frustrierend. Meist weiß man schnell, was zu tun ist, kriegt es aber einfach nicht hin, das eigene Teilchen machen zu lassen, was man will. Zum Glück kann man aber alles skippen, was man nicht schafft und kann so theoretisch immer vorankommen. Da muss man wohl selbst entscheiden, was die Kriterien sind, um das Spiel durch zu haben (ich hatte ca. 8 von 100 Levels übersprungen, das ist für mich völlig okay).
Insgesamt war ich sicher öfter frustriert als gut unterhalten, aber es gab durchaus einige Levels, die auch Spaß gemacht haben. Da habe ich gesehen, dass das Prinzip gut funktionieren kann, aber einfach noch etwas Feinschliff nötig gehabt hätte. Mit etwas einfacherer Steuerung wäre Particulars als Puzzelei für zwischendurch sicher nett gewesen, aber die Entwickler wollten sowieso mehr als das. Sie meinten, eine Geschichte würde das Ganze etwas aufpeppen, wollten aber wohl nicht allzu viel Aufwand hinein stecken. Die Story wird als "tiefgehend" präsentiert, ist es aber überhaupt nicht. Es geht um ein Mädchen, das soziale Probleme hat und deshalb klaut und was weiß ich, obwohl es eigentlich Talent für mehr hätte. Oder irgendwie so. So ganz mitbekommen habe ich nicht alles, außerdem werden die Cutscenes zwischen den Kapiteln (also die Standbilder, die nacheinander ablaufen) tatsächlich ganz genau recycelt und doppelt verwendet, mit minimalen Änderungen. Und dann nicht einmal sonderlich sinnvoll aneinander gereiht - die Szenen beginnen nach ein paar Kapiteln wieder von vorne und ergeben so überhaupt keine ordentliche Chronologie. Vermutlich ist das Argument hierfür, dass der Spieler etwas zum Denken haben soll und das alles einen tieferen Sinn hat, aber auf mich wirkte es einfach nur faul und extrem lächerlich.
Insgesamt würde ich Particulars also nicht empfehlen. Vermutlich gibt es Spiele mit einem ähnlichen Prinzip auch irgendwo gratis oder zumindest billiger, wo dann vielleicht die Steuerung besser ist und auf eine erzwungene Story verzichtet wird.
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