Es dürfte ja allgemein bekannt sein, dass Charaktere in Fire Emblem unwiderruflich sterben, wenn sie auf dem Schlachtfeld besiegt werden (Tutorials mal ausgenommen). Dafür sorgt das Spiel aber natürlich auch für ausreichend Nachschub oder, wenn man niemanden sterben lässt, Auswahl an Kämpfern.
Es ist sinnvoll, sich bereits recht früh auf bestimmte Kämpfer festzulegen und diese häufig einzusetzen, da man am Ende sowieso nicht alle benutzen kann und es mitunter sehr schwer werden kann, wenn man zwar gleichmäßig trainierte, dafür aber unterlevelte Charaktere hat. Deshalb kann ich gar nicht zu allen Mitgliedern der Truppe etwas sagen, weil ich schlicht und einfach zu wenig von ihnen gesehen habe - insgesamt habe ich in meinen beiden Durchläufen übrigens nur drei Charaktere gar nicht ergattern können - Karla, Harken und Legault. Die ersten beiden waren einfach zu gut versteckt, als dass ich selbst auf die Idee kommen hätte können wie man sie erhält und für Legault war ich beide Male leider zu langsam.
Die "Guten"
Unter den drei Protagonisten findet man natürlich besonders rechtschaffene Persönlichkeiten, die trotz allen Widrigkeiten jedem mit offenen Armen begegnen. Gerade Eliwood und Lyn sind herausragende Beispiele für strahlende und moralisch überkorrekte Helden. Heißt aber nicht, dass sie nicht trotzdem sympathisch sein können - gerade Eliwood würde ich nicht anders haben wollen. Außerdem kommt mit Hector ein Dritter in diesen Bund, der zumindest ein bisschen anders tickt. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und kann schon auch mal etwas rüde sein. Er hegt auch, im Gegensatz zu den anderen Protagonisten, einen Groll gegen Leute, die sich etwas zu Schulden kommen lassen haben. Eliwood und Lyn sagen zum Beispiel kaum etwas dazu, dass Jaffar der Gruppe beitritt, dabei ist er bis zu diesem Zeitpunkt der Feind. Und zwar ein krasser, erntzunehmender Feind, kein "ich stehe zufällig auf der falschen Seite"-Gegner.

