Freitag, 2. November 2012

Blue Dragon #1 - Wer hat diese Charaktere erfunden?

Nachdem ich in letzter Zeit vor allem relativ alte RPGs durchgespielt habe, wollte ich mich mal wieder etwas eher Neuerem widmen. Wie man an der Überschrift unschwer erkennen kann, ist die Wahl auf "Blue Dragon" gefallen, ein RPG bei dem verdammt fähige Leute mitgemacht haben. Hironobu Sakaguchi, der Erschaffer von Final Fantasy hat die Geschichte geschrieben, Akira Toriyama, der Dragonball-Macher, hat die Charaktere gezeichnet und die Musik stammt von niemand anderem als Nobuo Uematsu, ebenfalls bekannt aus fast allen FF-Spielen der Hauptreihe. Es konnte sich bei Blue Dragon also ja wohl nur um ein Meisterwerk handeln.
Nah, eher nicht.

An Blue Dragon gibt es unweigerliche Pluspunkte, die den Spielspaß ungemein steigern: Das Spiel ist relativ einfach, die Kämpfe machen eigentlich richtig Laune und die Musik ist umwerfend. Diese drei Dinge retten irgendwie schon so ziemlich alles, denn das Abenteuer wirkt deshalb relativ kurzweilig (obwohl es für die XBox 360 auf ganzen drei CDs erschienen ist) und wird so niemals etwas, wo man sich durchquälen muss. Mir gefällt auch der allgemeine Komfort - auf der Weltkarte kann man immer speichern, man bekommt überall einen Arsch voll Items, Zauber und Abilities sind teilweise richtig cool und extrem nützlich, und es gibt die Möglichkeit schnell an bereits besuchte Orte zu reisen. Und nach den ganzen uralt-Final Fantasies ist selbst die Grafik recht hübsch anzusehen. ;)
Wie gesagt, all diese Dinge machen mir Freude an dem Spiel und reichen vollkommen aus, um mich bei der Stange zu halten. Ich spiele Blue Dragon wirklich gerne, aber ich verstehe, wenn es anderen nicht so ergeht.


Donnerstag, 1. November 2012

Final Fantasy 1 - Der Ursprung

Mit dem Abschluss von Final Fantasy 1 habe ich nicht nur den "On Fire"-Badge auf der Backloggery erhalten und jetzt schon das Spiel für den Monat November geschafft, es ist auch ein riesengroßer Schritt in meiner Laufbahn als Videospielerin.
Gekauft und angefangen habe ich diesen ersten Teil der FF-Reihe, der immerhin aus dem Jahre 1987 stammt, ja eigentlich nur, weil ich ein Final Fantasy Fangirl war und auf jeden Fall alles aus der Hauptreihe spielen wollte. Das alleine deutet ja schon an, dass ich noch recht jung war und natürlich war da der Playstation-Port des ersten Final Fantasies nicht besonders einfach für mich. Dieser ist nämlich kaum einfacher als die ursprüngliche NES-Version - ein paar Dinge wurden angenehmer gestaltet, zum Beispiel trifft ein Angriff, der auf einen bereits getöteten Gegner gerichtet war automatisch den nächsten, was auf dem NES noch nicht so war.
Aber die hohe Zufallskampfrate, die viel zu schwachen Potions als einziges Heilitem und die Tatsache, dass man ohne fähigen Weißmagier so gut wie keine Statusveränderungen oder Kampfunfähigkeit heilen konnte, nagten hart an meinen Nerven.

Final Fantasy 1 für die Playstation ist also nicht wirklich so ein großes Remake wie zum Beispiel die Advanced-Version. Hauptsächlich wurde die Grafik aufpoliert und eben kleine Dinge etwas vereinfacht - der Großteil ist wie das Original, inklusive der Levelobergrenze von 50. Wenn man da also den Endboss nicht schafft, schafft man ihn niemals. ;) FF1 dürfte also wohl das bisher härteste RPG sein, das ich bisher gespielt habe. Vor allem weil ich mit dem Thief/Ninja auch einen Charakter gewählt habe, der die meiste Zeit über relativ nutzlos gewesen ist. :-/
Während ich früher allerdings nur immer sehr kurze Dosen davon vertragen habe, bevor es mir zu frustrierend wurde, habe ich mich diesmal einfach durchgequält. Wobei "gequält" stellenweise absolut zutrifft, aber größtenteils dann viel zu negativ anmuten lässt. Eigentlich hatte ich nämlich Spaß.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Jahrespläne

Ich hab auf der Backloggery beim Stalken von Profilen schon öfter gesehen, dass die Leute sich dort Ziele fürs Jahr machen. Ich selbst halte das so einfach wie möglich, da ich mich zu nichts zwingen will - im Endeffekt würde das wohl nur meiner Motivation schaden. Ein paar Dinge nehme ich mir dennoch immer vor: Mein eigenes Ziel für 2012 war eigentlich, jeden Monat ein Spiel abzuschließen, was ich durch dieses große Loch im Sommer nicht geschafft habe. Ist aber eigentlich nicht weiter tragisch, weil ich in anderen Monaten so viel gespielt habe, dass ich am Ende des Jahres weit über 12 Abschlüssen sein werde - bin ich ja jetzt schon. :D
Zwar finde ich es schade, dass ich es nicht geschafft habe über ein Jahr kontinuierlich an meinem Backlog zu arbeiten, aber ich kann eigentlich wirklich zufrieden sein. Vor allem wenn man bedenkt, dass ich einige der Spiele von mir seit Jahren unbeendet herumliegen hatte.

Jetzt wo wir schon Ende Oktober haben, habe ich natürlich auch so meine Pläne, wie das restliche Jahr bezüglich des Backlogs noch ablaufen soll. In meinem letzten "Now Playing" habe ich da ja schon etwas angedeutet, allerdings habe ich meine Ziele nun etwas genauer definiert:


Montag, 22. Oktober 2012

Final Fantasy 6 - World in Ruin


Irgendwie quillt die Kategorie "Endings" hier langsam über an Berichten von Spielen, an denen ich seit Jahren dran bin und von denen ich vorher noch nie ein Wort verloren habe, bis ich es durchgespielt habe. Heute betrifft dies Final Fantasy 6, bei dem ich mich gar nicht mehr erinnere, wann ich es angefangen habe.
Ich weiß noch, dass es für mich das erste Mal war, dass ich ein Spiel auf Englisch gespielt habe, außerdem war es auch das erste Mal, dass ich etwas vor mir hatte, das grafisch unter FF7-Niveau war (wobei manche ja die Klötze dort bestimmt hässlicher finden, als die niedlichen Figuren in den Vorgängern). Ich muss zugeben, dass ich Anfangs Schwierigkeiten hatte, mich an diese beiden Dinge zu gewöhnen und ich nicht besonders schnell vorankam. Inzwischen hab ich mehr Spiele dieser Art gespielt, als ich an einer Hand abzählen könnte, aber damals war das wirklich eine kleine Hürde für mich. Da ich aber höchst ausdauernd bin und mich so schnell nichts so wirklich von einem RPG abbringen kann (tatsächlich habe ich in all den Jahren als Videospielerin nur zwei RPGs endgültig abgebrochen - "Jade Cocoon 2" und "Unlimited Saga") blieb ich am Ball und durfte schließlich in eine schöne Geschichte mit wundervollen Charakteren eintauchen.


Dienstag, 16. Oktober 2012

Pokemon Saphir - Der Randomizer

Meine Pokemon-Manie hat ja schon vor einiger Zeit nachgelassen, nachdem ich die Goldene und die Perl Edition abgeschlossen hatte. Der Nuzlocke-Run musste erst einmal ruhen und in Pokemon Saphir hatte der fünfte Arenaleiter mit meinem Team den Boden aufgewischt. Die Motivation ging also erst einmal völlig den Bach hinunter.
Vor gut zwei Wochen hatten mein Freund und ich jedoch ein Gespräch mit einem Bekannten, der uns vom "Randomizer" erzählte. Wenn man die Saphir-Edition mit diesem spielt (natürlich mit Emulator, weshalb es hier auch keinen Link zum Programm geben wird), werden alle wilden Pokemon samt Starter gegen ein zufälliges, anderes Pokemon ausgetauscht. Inbegriffen ist hier alles, was der Pokedex der dritten Generation hergibt, also auch alles Legendäre, was sich bis dahin so angesammelt hatte.
Kurz gesagt heißt das, dass man auf keiner Route weiß, was einem begegnen wird und sein Team fast nach belieben gestalten kann. Die Pokemon von gegnerischen Trainern werden übrigens nicht ausgetauscht, bei allen Gegnern weiß man immer noch ungefähr, was auf einen zukommt.
Das klang schon mal unglaublich motivierend, und mein Freund und ich entschieden uns schnell, dass wir so eine Saphir-Edition starten würden, wenn ich wieder bei ihm bin. Was wenige Tage später der Fall war. ;D
Wir begannen also vor gut eineinhalb Wochen unsere etwas außergewöhnliche Reise durch Hoenn.